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Biogas/Bio-Erdgas

Bauern und Energieversorger wollen Biogas und Bio-Erdgas voranbringen

19.01.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Verbände von Bauern und Energieversorgern setzen sich für mehr Biogas und Bio-Erdgas in Deutschland ein. Bild: Pressebox
Verbände von Bauern und Energieversorgern setzen sich für mehr Biogas und Bio-Erdgas in Deutschland ein. Bild: Pressebox

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Die deutschen Landwirte und Energieversorger wollen die Nutzung von Biogas und Bio-Erdgas in Deutschland voranbringen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW und der Deutsche Bauernverband DBV wollen zunächst in einer gemeinsamen Studie die Potenziale ermitteln, wie die Verbände mitteilen, und die Kooperationen zwischen Landwirten und Energieversorgern fördern.

„Biogas und auf Erdgasqualität aufbereitetes Bio-Erdgas können einen wichtigen Beitrag zur Minderung von CO2-Emmissionen leisten und so zum Klimaschutz beitragen“, sagten Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

Verbände wollen Biogas und Bio-Erdgas fördern

Mit dem Ausbau der Einspeisung von Bio-Erdgas würden landwirtschaftliche Betriebe und Energieversorgungsunternehmen mehr als je zuvor miteinander kooperieren. Dabei wollen die Verbände die Unternehmen unterstützen.

Unterstützung für das Vorhaben kommt von der Politik: „Als klimaverträglicher und regional verfügbarer Energierohstoff ist Biomasse im Vergleich mit anderen Erneuerbaren Energien speicherfähig und dadurch rund um die Uhr nach Bedarf verfügbar, um effektiv CO2-Emissionen einzusparen“, meinte Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Biogas werde daher im Energiemix der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

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Bio-Erdgas ist fast CO2-neutral

Bio-Erdgas sei nahezu CO2-neutral und eignet sich für den Einsatz in der Wärmeversorgung, der dezentralen Stromerzeugung und als Bio-Kraftstoff, führte Müller weiter aus. Biogas fördere als heimische Bioenergie die ländliche Entwicklung, ergänzte auch Born.

Die Verbände seien sich einig, dass neue Biogasanlagen an den jeweiligen Standort angepasst sein müssen. Energiepflanzen müssten im näheren Umkreis innerhalb der Fruchtfolge ausreichend verfügbar sein. In Tierhaltungsregionen seien Anlagen mit Schwerpunkt auf Güllenutzung sinnvoll. „Die Bioenergie-Produktion ist eine immer wichtiger werdende Ergänzung zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung“, sagte Born.

Verbesserter Gesetzesrahmen für Biogas und Bio-Erdgas gefordert

Das „Integrierte Energie- und Klimaprogramm“ (IEKP) der Bundesregierung sieht bis zum Jahr 2020 einen Bio-Erdgasabsatz in Deutschland von etwa sechs bis zehn Mrd. m³ vor. „Um diese Ziele im Wärme- und Kraftstoffmarkt im Sinne des Klimaschutzes zu erreichen, ist ein verbesserter gesetzlicher Rahmen notwendig. Alle erneuerbaren Energieträger müssen aufgrund ihrer neutralen CO2-Bilanz im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz gleich behandelt werden“, forderte Müller.

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