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Composites Europe in Düsseldorf

Composites-Europe-Fazit offenbart einen Trend zum hybriden Leichtbau

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die 11. Ausgabe der Composites Europe und gleichzeitig die letzte Veranstaltung in Düsseldorf ist zu Ende. Das Messefazit: Das Ereignis „K 2016“ hat den Besucherandrang zwar leicht zurückgehen lassen, aber alle sind zufrieden. Parallel sehen die Verantwortlichen klar, dass der hybride Leichtbau mit all seinen Herausforderungen an Materialentwickler und Fügespezialisten on Top ist, und auch im nächsten Jahr die Compositeszene stark beeinflussen wird.
Die 11. Ausgabe der Composites Europe und gleichzeitig die letzte Veranstaltung in Düsseldorf ist zu Ende. Das Messefazit: Das Ereignis „K 2016“ hat den Besucherandrang zwar leicht zurückgehen lassen, aber alle sind zufrieden. Parallel sehen die Verantwortlichen klar, dass der hybride Leichtbau mit all seinen Herausforderungen an Materialentwickler und Fügespezialisten on Top ist, und auch im nächsten Jahr die Compositeszene stark beeinflussen wird. (Bild: Reed Exhibitions)

Bezahlbarer Leichtbau ist gefragt! Das konnten auch die Macher der 11. Ausgabe der Europäischen Fachmesse & Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen, Composites Europe, abschließend feststellen.

Der Trend zum Gewichtsparen im Automobilbau, der Luftfahrt oder im Bauwesen hat die Entwicklung von Faserverbundwerkstoffen angetrieben, heißt es. Laut Branchenverband AVK wächst etwa die Produktionsmenge von GFK in Europa um 2,5 %. Diesen Kurs werde die Branche auch in 2017 fortsetzen. Dazu zählt außer dem Transport- auch das Bauwesen, merkt der AVK an. Weitere Zuwächse verspricht sich die Industrie vom Compositeseinsatz in modernen Materialsystemen, die über einzelne Werkstoffgruppen hinausgehen.

Branchenverband AVK bestätigt den Eindruck

„Der Trend zur Schaffung und Weiterentwicklung von Multimaterial-Systemen sowie der Einsatz von Hybridbauteilen, wird eine der zentralen Herausforderungen bleiben“, wie der AVK-Geschäftsführer Dr. Elmar Witten prognostiziert. Das Fügen und Verbinden artfremder Werkstoffe ist nach Wittens Ansicht eine Aufgabe, der sich auch Player anderer Werkstoffbereiche stellen sollten.

Mit der Premiere des „Lightweight Technologies Forums“ und dem „Strategietag Leichtbau“ hat die Composites Europe 2016 den Hybridbau-Ball angenommen: Der Materialmix gewinne stetig an Bedeutung. Und so haben Materialkombinationen aus Faserverbund- und Metallwerkstoffen auch mit Erfolg im Mittelpunkt des Fachprogramms gestanden. „Leichtbau ist eine entscheidende Zukunftstechnologie und leistet einen zentralen Beitrag zur Modernisierung der Industrie. Elektromobilität etwa ist ohne Leichtbau nicht denkbar. Ökonomie und Ökologie können damit noch engmaschiger miteinander verknüpft werden. Dazu leistet der „Strategietag Leichtbau“ im Rahmen der Parallelmesse Aluminium und der Composites Europe einen wichtigen Beitrag“, so Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie zum Messestart.

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