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Torwegge auf der Motek 2017

Das „Gesundheitsgummi-Rad“ überwalzt PAK-haltige Vorläufer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Schön bunt und physiologisch unbedenklich! Quasi zum Reinbeißen, sind die schadstofffreien, in RAL-Farben lieferbaren Rollen und Räder aus dem Material STPK, welche die bisherigen PAK-Räder, die als bedenklich eingestuft sind, substituieren werden. Zu sehen unter anderem auf der kommenden Motek in Stuttgart in Halle 7 am Stand 518 bei Torwegge.
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Schön bunt und physiologisch unbedenklich! Quasi zum Reinbeißen, sind die schadstofffreien, in RAL-Farben lieferbaren Rollen und Räder aus dem Material STPK, welche die bisherigen PAK-Räder, die als bedenklich eingestuft sind, substituieren werden. Zu sehen unter anderem auf der kommenden Motek in Stuttgart in Halle 7 am Stand 518 bei Torwegge. (Bild: Torwegge)

Die Torwegge präsentiert sich auf der Motek in Stuttgart. Der Hingucker sollen die schadstofffreien, vorwiegend aus thermoplastischem Elastomer (TPE) bestehenden, STPK-Produkte sein. Halle 7, Stand 518.

Bei seinem Messeauftritt legt der Systementwickler und Komponentenhersteller aus Bielefeld den Schwerpunkt auf die STPK-Radserie, wie es heißt. Beginnend bei einem Durchmesser von 100 mm, ist das Produkt jetzt in insgesamt sechs Größen verfügbar. Neu sei dabei das 400-mm-Rad. Für den Einsatz in der Intralogistik habe sich bei Torwegge die schadstofffreien Komponenten als Alternative zu PAK-Rädern (polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe) bewährt. Auf der Motek sollen die unterschiedlichen Varianten als Highlight-Produkte brillieren. Außerdem setze das fahrerlose Transportsystem (FTS) TORsten weitere Torwegge-Komponenten in Szene.

Harmlose Gummirollen mit gleicher Performance

„Es hat sich gezeigt, dass unsere STPK-Räder in ihrer Funktionalität den häufig verwendeten Standard-Vollgummirädern in nichts nachstehen. Ein großer Vorteil ist dabei, dass sie nicht gesundheitsschädlich sind“, so Uwe Schildheuer, CEO von Torwegge. Standard-Vollgummikomponenten seien in der Regel PAK-haltig. PAK gelten als giftig, krebserregend und könnten das Erbgut verändern sowie Hautentzündungen hervorrufen und auch noch die Atemwege schädigen. Deshalb wird ihr Vorkommen in der EU reguliert, wie Schildheuer erklärt. STPK-Räder seien jedoch Vollgummikomponenten mit Kunststofffelge, die komplett aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) bestünden.

Radikale Substitution von PAK-Produkten geplant

Dieses schadstofffreie Material, betont Schildheuer, wird sogar für die Herstellung von Kinderspielzeug verwendet. Uwe Eschment, auch Torwegge-Geschäftsführer, unterstreicht das Verantwortungsbewusstsein seines Unternehmens: „Wir möchten langfristig die Standard-Vollgummiräder in Deutschland aus dem Sortiment nehmen und sie durch STPK-Räder ersetzen.“

Auch der Funktionalität kämen die genutzten Materialien zugute: So hätten die STPK-Räder einen geringeren Rollwiderstand und dank ihrer Kunststofffelge hielten sie auch höheren Traglasten stand als die PAK-Sorte mit Stahlfelge. Auch ist Korrosion kein Problem, wie es weiter heißt. Spurlos, abriebfrei, geruchsneutral und leicht zu reinigen seien sie außerdem.

Individuelle Gummirollen und -räder in allen RAL-Farben

Somit eröffneten sich auch neue Anwendungsfelder, wie etwa Montagewagen, Tischwagen, Möbeltrollies oder verfahrbare Hubtische und Transportrahmen. Torwegge setze die unbedenklichen Neulinge inzwischen serienmäßig anstelle von Standard-Vollgummirädern ein. Ein weiterer Vorteil ist laut Torwegge, dass für eine GS-Kennzeichnung von Produkten, der Verzicht auf PAK-haltige Stoffe eine Grundvoraussetzung ist.

Verfügbar seien die STPK-Räder in den Größen 100, 125, 160, 200, 250 und 400 mm Durchmesser sowie mit Standardrollenlager, Kugel- und Gleitlager. Zudem lassen sie sich, wie es weiter heißt, in allen RAL-Farben herstellen. „Das Portfolio dieser Produktserie ist so umfangreich, dass wir flexibel auf individuelle Kundenwünsche reagieren können“, ergänzt Schildheuer. Standardartikel seien in ein bis drei Tagen beim Kunden. Die Torwegge-Produktion innerhalb der Europäischen Union nehme im Falle von Sonderanfertigungen Lieferzeiten von ein bis drei Wochen ein.

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