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Lünendonk

Die Business-Intelligence-Strategie – ein echter Kraftakt

| Redakteur: Jürgen Schreier

Von der Unternehmensstrategie zur Business-Intelligence-Strategie ist manchmal in weiter Weg.
Von der Unternehmensstrategie zur Business-Intelligence-Strategie ist manchmal in weiter Weg. (Bild: commons.wikimedia.org)

Die Nachfrage nach Business Intelligence und Business Analytics ist rasant angestiegen – und wird es aus Sicht der auf BI spezialisierten Softwarehersteller auch weiterhin tun. Aufgrund komplexer Anforderungen für das Management-Reporting seitens der Kunden entstehen dabei Herausforderungen für die BI-Softwareunternehmen und die Kunden.

Nahezu drei Viertel der von Lünendonk analysierten Hersteller von Business-Intelligence-Software geben an, dass besonders die „Ableitung einer Business-Intelligence-Strategie auf Basis der Unternehmensstrategie“ eine große Herausforderung für die Kundenunternehmen darstellt. Dies geht einher mit einer weiteren Herausforderung – den „dezentralen Unternehmensstrukturen“. Dies ist ein Ergebnis der Lünendonk-Marktstichprobe 2014 „Business Intelligence als Kernkompetenz – Der Markt für Business-Intelligence-Standard-Software in Deutschland“, die ab sofort kostenfrei bei Lünendonk sowie bei den Partnerunternehmen zum Download zur Verfügung steht.

BI-Hersteller müssen bei Organisationsentwicklung beraten

„Eine BI-Strategie muss sowohl auf die strategische Ausrichtung des Gesamtunternehmens und der IT-Abteilung als auch der Fachbereiche abgestimmt sein. Die Herausforderung ist dabei, die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Unternehmensbereiche im Management Reporting abzubilden“, begründet Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk, die Bewertungen der Business-Intelligence-Spezialisten.

Für die BI-Hersteller bedeutet eine fehlende beziehungsweise unzureichende Business-Intelligence-Strategie die Chance, ihren Kunden bei der Organisationsentwicklung beratend zur Seite zu stehen. „Neben dem Vertrieb von Software-Produkten können sich BI-Softwareproduzenten mit ihrer hohen Business-Intelligence-Kompetenz als Berater ihrer Kunden positionieren“, so Zillmann weiter.

Anbieter erstmals in einem Fünfjahresvergleich

Lünendonk analysiert die Business-IntelligenceI-Software-Spezialisten in diesem Jahr zum ersten Mal in einem Langzeitvergleich von 2009 bis 2013. Mit einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 26,1 % liegt Board Deutschland an erster Stelle der untersuchten Anbieter. Auf den weiteren Plätzen folgen Prevero (24,3 %) und Qliktech (20,9 %). Lucanet (19,4 %) und Informatica (19,1 %) komplettieren die Top 5.

Besonders vor dem Hintergrund des Untersuchungszeitraums – während und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – ist dieses Wachstum sehr hoch einzuschätzen und liegt deutlich über der durchschnittlichen Umsatzentwicklung aller untersuchten Business-Intelligence-SoftwareHersteller im 5-Jahres-Zeitraum (9,3 %). Allerdings sind fast alle untersuchten, auf Business Intelligence spezialisierten Softwareunternehmen in den vergangenen fünf Jahren gewachsen. Nur zwei Unternehmen sind beim Umsatz konstant geblieben.

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