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EMO Hannover 2017

DMG Mori kombiniert auf 10.000 m² die Fertigung mit der Digitalisierung

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Im neuen Vertico-Design: Mit optimal aufeinander abgestimmten Automationslösungen aus einer Hand erfüllt DMG Mori die branchenübergreifenden Anforderungen an eine wirtschaftliche und prozesssichere Fertigung.
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Im neuen Vertico-Design: Mit optimal aufeinander abgestimmten Automationslösungen aus einer Hand erfüllt DMG Mori die branchenübergreifenden Anforderungen an eine wirtschaftliche und prozesssichere Fertigung. (Bild: DMG Mori)

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DMG Mori präsentiert sich auf rund 10.000 m² als Kompetenzpartner für die spanende Fertigungstechnik und Digitalisierung.

Mit dem „Path of Digitization“ als Leitbild zeigt das Unternehmen mit einer Vielzahl software- und datenbasierter Produkte und Services den Weg in die Zukunft der „Digital Factory“. Zudem haben die Automatisierung der Werkzeugmaschinen und Turnkey-Lösungen weiterhin einen großen Stellenwert. Gleiches gilt für das Additive Manufacturing, wo DMG Mori mit Pulverdüse und Pulverbettverfahren durchgängige Prozessketten anbietet.

In den eigens eingerichteten DMG Mori Technology Excellence Centern demonstriert das Unternehmen Branchenlösungen. Durch die frühzeitige Einbindung der Kunden in die gemeinsame Prozessentwicklung bietet DMG Mori maßgeschneiderte technische Komplettlösungen in Aerospace, Automotive, Die & Mold und Medical. Zu den acht Weltpremieren zählen die CTX 2500|700 als Auftakt zur fünften Generation der Erfolgsbaureihe sowie die NTX 2500 als weiteres neues Dreh-Fräszentrum. Die CLX 550 ergänzt das Sortiment der europäischen Universaldrehzentren.

Die CTV 250 der dritten Generation soll das Programm im Vertikaldrehen abrunden, während mit der Multisprint 25 sowie Multisprint 36 ein neues Konzept des Mehrspindel-Drehautomatens vorgestellt wird. Im Fräsen erweitert DMG Mori sein Portfolio um die beiden Großmaschinen DMU 200 Gantry und DMU 340 Gantry sowie die zweite Generation des Horizontalbearbeitungszentrums NHX 6300.

DMG Mori bringt die digitale Fabrik zur EMO Hannover

Der digitale Wandel erfolgt auch im Werkzeugmaschinenbau mit zunehmender Dynamik. DMG Mori verfolgt mit Celos und dem „Path of Digitization“ eine durchgängige Strategie – ausgehend von der Celos Machine über Celos Manufacturing bis zur digitalen Fabrik. Die neuen Celos Versionen und Produkte ermöglichen gezielt die erforderliche Durchgängigkeit in der Produktion, heißt es.

Mit der jüngsten Celos Version haben neue Apps wie „Celos Condition Analyzer“ oder „Celos Performance Monitor“ die Basis für die Optimierung von Abläufen und Prozessen im direkten Maschinenumfeld gelegt.

Zur EMO stehen Lösungen für digitale Workflows auf Werkstattebene im erweiterten Fokus. Dr. Holger Rudzio, Geschäftsführer der DMG Mori Software Solutions GmbH, verspricht: „Wir werden im Rahmen des „Path of Digitization“ ein umfassendes Portfolio an datenbasierenden Digitalisierungsmodulen präsentieren – unter anderem für die Fertigungsplanung und das Werkzeugmanagement. Diese ergänzen sich beziehungsweise bauen aufeinander auf. Mit diesen konnektiven Lösungen für die Celos Digital Factory ermöglichen wir insbesondere kleinen und mittleren Betrieben einen schrittweisen und vor allem praktikablen Einstieg in die Zukunft der digitalisierten Industrie.“

Celos entwickelt sich zum umfassenden Ecosystem für digitale Wertschöpfung in der Produktion

DMG Mori präsentiert zur EMO erstmals durchgängig datenbasierte Workflows für die Fertigung. In Hannover wird erstmals ein adaptives Celos Planungstool für die dezentrale Fertigungssteuerung vorgestellt. Mit Celos Digital Tooling zeigt DMG Mori einen durchgängigen Workflow für das Toolmanagement von der Cloud über CAM und Simulation bis zur CNC-Steuerung. Mit dem neuen Celos pro TAB wird ein neues mobiles Benutzerinterface präsentiert, das die Celos-Welt erstmals sowohl für Wettbewerbsprodukte und Maschinen aus anderen Technologiebereichen, als auch für manuelle Arbeitsplätze innerhalb der Prozesskette öffnen soll. Die neue Celos net Box erschließt die barrierefreie Integration der Maschinen in übergeordnete Netzwerkstrukturen – bis hin zur sicheren Dateninteraktion über Cloud-Plattformen und das Internet der Dinge. Celos entwickelt sich damit von der App-basierten Steuerungs- und Bedienoberfläche zu einer datenbasierten, hoch performanten Planungs- und Steuerungsplattform für die digitale Produktion der Zukunft. Zusammen mit digitalen Software- und Service-Lösungen konfiguriert sich so sukzessive ein umfassendes Ecosystem, mit dem Kunden ihre Zukunft ebenso individuell wie ganzheitlich gestalten können.

DMG Mori und weitere Weltmarktführer gründen IIOT-Allianz

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05.09.17 - Mit dem Joint Venture „Adamos“ haben DMG Mori, Dürr, die Software AG und Zeiss sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Themen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT) gegründet. lesen

Trotz der Möglichkeiten der Digitalisierung bleibt die maschinenbauliche und fertigungstechnische Kompetenz weiterhin das Kerngeschäft von DMG Mori. Deshalb gilt es, das Neue mit dem Bewährten gemeinsam zu stärken. Digitalisierung, Automation, additive Fertigung und Technology Excellence sowie die „traditionellen“ Hightech-Maschinen stehen deshalb gleichberechtigt im Zentrum der Innovationsoffensive.

Optimal aufeinander abgestimmte Automationslösungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit ist die Automatisierung. DMG Mori verfolgt das Ziel, dass künftig jede Maschine aus dem breitgefächerten Portfolio mit einer Automatisierung ausgestattet werden kann. Die intelligente Verknüpfung von Werkzeugmaschine und Automation ist einer der Schwerpunkte an den Produktionsstandorten, sodass die Kunden ihre Automationslösung aus einer Hand erhalten. Das Angebot umfasst sowohl das PH 150 Paletten-Handling, als auch das WH 3 Werkstück-Handling – beide werden im neuen Vertrico-Design vorgestellt. Zudem ergänzt Robo2Go das Portfolio als flexible Roboterautomation für eine Reihe von Drehmaschinen.

Komplexe 3D-Bauteile mit Pulverdüse oder im Pulverbett

DMG Mori ist im Additive Manufacturing mit dem Laserauftragsschweißen mittels Pulverdüse erfolgreich am Markt. Das selektive Laserschmelzen im

Pulverbett ergänzt jetzt das Produktportfolio. Somit präsentiert DMG Mori mit durchgehender Kompetenz die wichtigsten generative Fertigungsverfahren unter einem Dach und gilt als Komplettanbieter und Full-Liner sowohl in der additiven Fertigung von Metallbauteilen als auch der zerspanenden Nachbearbeitung.

Die Baureihen Lasertec 3D und Lasertec SLM bilden die Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung von DMG Mori in dieser Zukunftstechnologie. Während die Lasertec 3D hybrid erfolgreich das Laserauftragsschweißen mittels Pulverdüse mit dem 5-Achs-Fräsen kombiniert, steht die Lasertec SLM Baureihe für das selektive Laserschmelzen im Pulverbett. „Beide Fertigungsverfahren ergänzen sich hervorragend in unserem Sortiment. Mit unseren Additive Manufacturing Excellence Centern in Bielefeld, Pfronten, Tokio, Shanghai und Chicago sind wir global für unsere Kunden vertreten,“ erklärt Patrick Diederich, verantwortlich für den Bereich Advanced Technologies. Insbesondere das Pulverbettverfahren habe einen hohen Stellenwert: „Die Technologie hat in der additiven Fertigung von Metallbauteilen einen Marktanteil von 80 %.“ Beide Verfahren werden zur EMO in ihren jüngsten Innovationsstufen innerhalb durchgängiger Prozessketten präsentiert. Geringe Stückkosten, automatisierte Prozesse und ein hohes Maß an Flexibilität sind wesentliche Faktoren in einer produktiven Fertigung.

DMG Mori ist als Technologieführer in der spanenden Bearbeitung gefordert, immer wirtschaftlichere CNC-Lösungen zu konzipieren, die die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden sicherstellt. Um das zu schaffen entwickelt und realisiert der Werkzeugmaschinenhersteller für die Branchen Aerospace, Automotive, Die & Mold und Medical in seinen DMG Mori Technology Centern weltweit ganzheitliche und anwendungsspezifische Turnkey-Lösungen. Experten von DMG Mori werden sehr frühzeitig in die Entwicklung der Kundenprojekte eingebunden. Gemeinsam mit seinen Kunden sammelt DMG Mori wichtige Erfahrungen und umfangreiches Wissen. Beides fließt im engen Dialog in die Entwicklung neuer Maschinen und Komponenten bis hin zu schlüsselfertigen Produktionslösungen.

„Gerade bei der Vielzahl an Bauteilen und Werkstoffen profitieren unsere Kunden von der großen Bandbreite unserer Maschinen und Technologien. Während der EMO in Hannover präsentieren wir hochdynamische Horizontalzentren für Aluminium- und CFK-Komponenten, duoBLOCK-Maschinen für das Leistungsfräsen in Aluminium. Hinzu kommt Dreh-Frästechnologie sowie Fräs-Drehzentren mit Schleifintegration und einer einzigartigen Lösung zur Verwendung von Winkelköpfen mit automatisch wechselbaren Frontwerk-zeugen für die prozesssichere 5-achsige Komplettbearbeitung rotationssymmetrischer Werkstücke. Es gibt quasi kaum ein Bauteil, für das DMG Mori keine fertigungstechnischen Lösungen anbieten könnte.“, erklärt Michael Kirbach, Leiter des DMG Mori Aerospace Excellence Centers in Pfronten.

„Unter dem Motto ‚A full Automotive Technology Integration‘ präsentieren wir Komplettlösungen beziehungsweise einen ganzheitlichen Systembaukasten bestehend aus leistungsfähigen Werkzeugmaschinen, ganzheitlichen Technologien, Automationslösungen und intelligenter Software. Dies garantiert unseren Kunden höchste Verfügbarkeit und maximale Prozesssicherheit in der Automotive-Industrie“, so Markus Piber, Geschäftsführer der Deckel Maho Pfronten GmbH, über das Leistungsspektrum für Automotive-Kunden.

„Der Werkzeug- und Formenbau gehört zu unseren Kernkompetenzen. Die & Mold Anwendungen haben bei DMG Mori seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert, woraus zum einen die enorme Erfahrung in diesem Bereich resultiert sowie zum anderen wegweisende Fertigungstechnologien entstanden sind und weiter entstehen. Den Anforderungen an Präzision, Langzeitgenauigkeit und Oberflächengüte werden wir mit hoch genauen und dynamischen Bearbeitungszentren gerecht.“, fasst Markus Rehm, Geschäftsführer Deckel Maho Seebach GmbH, zusammen.

„Speziell in der Medizintechnik gibt es Herausforderungen wie schwer zu bearbeitende Materialien – Magnesium und CrCo, die individuelle Maschinenlösungen erfordern. Hierbei sind nicht etwa die technologischen Möglichkeiten der limitierende Faktor, vielmehr bestimmen die hohen Anforderungen der Zertifizierung und Standardisierung den Prozess in der Medizintechnik. Das hierfür notwendige Know-how im Hinblick auf die Technologie und effiziente Bearbeitungsstrategien werden in standardisierten, ganzheitlichen Fertigungslösungen im Medical Excellence Center Seebach vereint. Der dadurch entstandene Kundennutzen liegt in der deutlich vereinfachten Zertifizierung von Maschinenlösungen, die die weltweiten Standards erfüllen.“ Marcus Krüger, Leiter des Medical Excellence Center in Seebach.

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