Automation IT

Offenes Ethernet als Basis für die Fertigungsindustrie

01.12.2006 | Redakteur: Reinhold Schäfer

Unterstützen Ethernet in der Fertigungsebene: (von links nach rechts) Christian Schwaiger, Cisco Systems GmbH, Klaus-Dieter Arndt, Murrelektronik GmbH, Dietmar Harting, Harting KG aA, Rüdiger Gilbert, Schneider Electric GmbH, Ernst Klees, Kerpen CTI GmbH. Bild: Schäfer

Nürnberg (rs) – Auf dem Gemeinschaftsstand „Automation IT“ haben die Unternehmen Harting und Cisco zusammen mit anderen Mitausstellern gezeigt, dass alle Produkte mit Ethernet zu „einem

Nürnberg (rs) – Auf dem Gemeinschaftsstand „Automation IT“ haben die Unternehmen Harting und Cisco zusammen mit anderen Mitausstellern gezeigt, dass alle Produkte mit Ethernet zu „einem großen Ganzen“ kompatibel sind. Bisher sei es so gewesen, dass sie sich nur in Teillösungen integrieren lassen. „Jetzt sind sie konform in alle Anwendungen“, so Harting.

Zur SPS/IPC/Drives demonstrierten Harting, Cisco sowie 16 weitere international tätige Unternehmen, dass Standard Ethernet nach IEEE 802 in der Industrie Realität ist. Dabei existiere die Automatisierung in den Ausprägungen Anlage und Maschine nicht als separate Welt, sondern sei eingebettet in ein Netz aus Office IT und der Infrastruktur des Industriegebäudes. Der Markt und die Kunden wollten Switch-Technik, Management und eine Netzwerk-Security vom Office bis in die Maschine einschließlich „passender Echtzeitfunktionen und der Möglichkeit, in Zukunft auch in der Fabrik Anwendungen wie VoIP oder Video zu nutzen“, fasst Christian Schwaiger von Cisco zusammen.

Murrelektronik beteiligt sich an der technischen Weiterentwicklung von Automation IT auf der Feld-ebene. Firmensprecher Klaus-D. Arndt legt dabei besonderen Wert auf die Zukunftsfähigkeit bei Installation und Connectivity. Rüdiger Gilbert von Schneider Electric sieht sich bestätigt: „Ethernet spielt für uns bereits seit Jahren eine wichtige Rolle in der industriellen Kommunikation. Und im Jahr 1998 haben wir mit „Transparent Factory“ einen verstärkten Trend ausgelöst, der die Durchdringung der Fertigung mit Ethernet bis in die Feldebene zum Ziel hat.“

Ernst Klees, Geschäftsführer von Kerpen CTI, Systemanbieter für passive LAN-Netzwerke, fügt für die Gebäudeinfrastruktur hinzu: „Unsere Kunden fragen auch weiter reichende Lösungen, etwa zur Einbindung von Außeninstallationen und Industrienetzwerken, nach.“

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