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Überspannungsschutz

Steckbare Schutzgeräte automatisch prüfen

| Autor / Redakteur: Holger Heckler / Reinhold Schäfer

Bild 1: Über die Artikelnummer wird das Überspannungs-Schutzgerät mithilfe eines Barcode-Scanners identifiziert und das Prüfprogramm wird automatisch geladen.
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Bild 1: Über die Artikelnummer wird das Überspannungs-Schutzgerät mithilfe eines Barcode-Scanners identifiziert und das Prüfprogramm wird automatisch geladen. (Bild: Phoenix Contact)

Um steckbare Überspannungs-Schutzgeräte normgerecht zu überprüfen, gibt es ein tragbares Prüfgerät, das eine umfassende elektrische Prüfung und eine normgerechte Dokumentation der Prüfergebnisse ermöglicht.

Überspannungs-Schutzgeräte liefern einen wichtigen Beitrag zum kontinuierlichen und störungsfreien Betrieb von Anlagen. Für eine zuverlässige Beurteilung der Funktionstüchtigkeit von Überspannungs-Schutzgeräten ist eine elektrische Prüfung erforderlich. Der Checkmaster 2 ermöglicht eine umfassende elektrische Prüfung von steckbaren Überspannungs-Schutzgeräten und eine normgerechte Dokumentation der Prüfergebnisse (Bild 1).

Ein wirksamer Schutz vor Überspannungen besteht immer aus einem äußeren (DIN EN 62305-3) und einem inneren Blitzschutzsystem (DIN EN 62305-4). Ein wesentlicher Bestandteil von inneren Blitzschutzsystemen sind Überspannungs-Schutzgeräte – die auch als SPD (surge-protective device) bezeichnet werden.

Um eine hohe Anlagenverfügbarkeit zu erreichen, müssen Anlagenbetreiber ihre elektrische Anlage regelmäßig inspizieren und warten. Regelmäßige Inspektion und Wartung werden – abhängig vom jeweiligen Typ einer Anlage – von Gesetzgebern, Aufsichtsbehörden und Berufsgenossenschaften vorgeschrieben.

Überspannungs-Schutzgeräte müssen geprüft werden

Die regelmäßige Prüfung und Wartung von Blitzschutzsystemen – bestehend aus äußerem und innerem Blitzschutz – wird ebenfalls in einschlägigen DIN-Normen gefordert (siehe DIN EN 62305-3 Anhang E.7). Für die fachgerechte Prüfung von Blitzschutzsystemen sind besondere Kenntnisse erforderlich. Deshalb wird in der DIN EN 62305-3 gefordert, dass diese Prüfung von einer sogenannten Blitzschutzfachkraft durchgeführt wird. Eine Prüfung der Überspannungs-Schutzgeräte ist ebenfalls Bestandteil dieser Prüfung (Kastentext).

Durch eine regelmäßige Wartung von Blitzschutzsystemen (DIN EN 62305-3 Anhang E.7.3) soll sichergestellt werden, dass es im Laufe der Zeit nicht zu einer Verschlechterung der Eigenschaften eines Blitzschutzsystems kommt. Die Prüfung der Bestandteile eines inneren Blitzschutzsystems erfolgt – soweit möglich – durch eine Sichtprüfung. Viele Überspannungs-Schutzgeräte sind mit einer Funktionsanzeige ausgestattet – Überspannungs-Schutzgeräte ohne Funktionsanzeige müssen gemäß DIN EN 62305-3 Anhang E vorzugsweise unter Anwendung der Bedienungsanleitung oder unter Verwendung der Ausrüstung des Herstellers überprüft werden. Für die Prüfung des Blitzschutzsystems muss ein Prüfbericht erstellt werden.

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