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Yaskawa

Zeitaufwendige Parametrierung ist passé

| Autor / Redakteur: Manfred Niedoba / Stefanie Michel

Keine aufwendige Parametrierung und keine besonderen Regelungskenntnisse sind nötig, um das Servoantriebssystem in Betrieb zu nehmen.
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Keine aufwendige Parametrierung und keine besonderen Regelungskenntnisse sind nötig, um das Servoantriebssystem in Betrieb zu nehmen. (Bild: Yaskawa)

Zeitsparende Inbetriebnahme, ein hoher Produktionausstoß und maximale Ausfallsicherheit: das waren die Ziele für die Entwicklung neuer Servoantriebe. Die Anwender profitieren nun von einer schnellen Installation und damit einer verkürzten Phase bis zur Markteinführung ihrer Maschine.

Maschinen- und Anlagenbauer bewegen sich heute in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld: Die zentrale Rolle von Software und Elektronik erfordert neue Kompetenzen über die mechanische Konstruktionspraxis hinaus. Gleichzeitig werden die Entwicklungszeiten immer kürzer. Eine Antwort auf diese komplexen Herausforderungen bieten leistungsfähige Komponenten, die bereits möglichst viele intelligente Funktionen mitbringen. Vor diesem Hintergrund hat Yaskawa die neue Generation seines Servoantriebssystems Sigma konzipiert. Die aktuelle Reihe Sigma-7 bietet deshalb alle Voraussetzungen für eine einfache und entsprechend zeitsparende Inbetriebnahme, für maximale Schnelligkeit und einen entsprechend hohen Maschinenausstoß sowie für einen zuverlässigen und ausfallsicheren Betrieb.

Schnelle Verdrahtung und Einstellung der Servoantriebe

Mit der Reihe antwortet Yaskawa sowohl auf die aktuellen Anforderungen der Maschinenbauer als auch der Endkunden in der produzierenden Industrie. Besonders große Potenziale entwickeln sie damit vor allem in Verpackungsanlagen, in der Halbleiterfertigung, in der Holzverarbeitung und in Digitaldruckmaschinen. Zudem ist die neue Sigma-Generation ab sofort auch in einer 400-V-Variante verfügbar.

Über umfangreiche Voreinstellungen (Presets) in der Verstärkersoftware wurde die Inbetriebnahme der Servoantriebe vereinfacht. So erlaubt beispielsweise eine sogenannte „Tuning-less“-Funktion den sofortigen Einsatz von Sigma-7 ohne aufwendige Parametrierung und ohne besondere Regelungskenntnisse. Eine Autotuning-Funktion ermöglicht es zudem, die Antriebe schnell anzupassen. Solche Funktionen sparen nicht nur Zeit, sie reduzieren auch die Kosten.

Abnehmbare Schnellverbindungsstecker vereinfachen die Verdrahtung

Auch hardwareseitig unterstützt das Servoantriebssystem die Installation und die Inbetriebnahme: So verfügt die neue 400-V-Version über abnehmbare Schnellverbindungsstecker nach europäischem Standard, um die Verdrahtung zu vereinfachen. Durch das buchförmige Book-Style-Gehäuse ist außerdem die lückenlose Side-by-Side-Montage mehrerer Verstärker auf kleinem Raum möglich. Auf diese Weise ist eine hohe Leistungsdichte auf wenig Platz im Schaltschrank realisierbar. Aufgrund dieses geringen Platzbedarfs ist es möglich den Schaltschrank beziehungsweise die Antriebselektronik in die Maschine zu integrieren.

Auch eine direkte Verdrahtung von Gerät zu Gerät, eine sogenannte Daisy-Chain-Verdrahtung, ist möglich und reduziert ebenfalls die Installationszeit. Über die Echtzeit-Ethernet-Schnittstelle Ethercat kann die Integration in die Anlagenumgebung erfolgen. Die Summe dieser Möglichkeiten zur Zeitersparnis verkürzt die Phase bis zur Markteinführung einer Maschine, die „time to market/machine“, erheblich.

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