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Social Media

Facebook und Co. im B2B nutzen

| Autor / Redakteur: Simone Gröneweg / Claudia Otto

„Unternehmen, die sich diesem Trend verweigern, werden künftig kaum mehr sichtbar sein," prognostiziert Crowdmedia-Geschäftsführerin Svenja Teichmann.
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„Unternehmen, die sich diesem Trend verweigern, werden künftig kaum mehr sichtbar sein," prognostiziert Crowdmedia-Geschäftsführerin Svenja Teichmann. (Bild: Crowdmedia)

Inzwischen ist es allen klar: Social Media und die damit verbundene neue Art der Kommunikation ist kein Hype, der sich irgendwann wieder beruhigen wird. Führungskräfte wissen, dass der digitale Wandel fortan zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört. Nur: Wie sollen sie ihn angehen?

Evgeny Káganer, Professor für Informationssysteme an der Iese Business School, unterrichtet im MBA-Programm viele Jungmanager der Generation Y. Aber auch die oberste Führungsriege sitzt vor ihm – zum Beispiel im Advanced Management Program. Dort sammeln sich Vorstände, Geschäftsführer oder Firmeneigentümer, die ihr Unternehmen durch den digitalen Wandel navigieren müssen.

Einigen fehlt schlicht die Zeit, sich in die neuen Entwicklungen einzuarbeiten. Andere finden keinen Zugang zum Thema und möchten das vor den eigenen Mitarbeitern nicht zugeben. „Spitzenmanager müssen verstehen, wie ihre Branche, ihr Unternehmen und ihr Geschäftsmodell in zehn Jahren aussehen könnte“, sagt Káganer, „und sie müssen vor allem eine entsprechende Vision entwickeln, die sie in der Firma umsetzen können.“

Als Arbeitgeber das Social Web für die Positionierung nutzen

Dinge, Daten, Prozesse und Menschen verbinden sich zu einem Netzwerk, die Kommunikation verlagert sich zu großen Teilen ins Internet. „Unternehmen, die sich diesem Trend verweigern, werden künftig kaum mehr sichtbar sein“, meint Svenja Teichmann, Geschäftsführerin der Agentur Crowdmedia. „Für diese Firmen dürfte es zum Beispiel deutlich schwieriger werden, potenzielle Arbeits- und Fachkräfte zu erreichen," sagt sie. Einige Maschinenbauer haben mit der Umsetzung bereits begonnen. Die Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg ist seit mehr als drei Jahren auf Facebook aktiv. „Dieser Bereich ist ein fester und wichtiger Bestandteil im Personalmarketing, da Bewerber sich dort auch informieren“, heißt es bei der Unternehmensleitung.

Doch nicht überall gehen die Initiativen für mehr Netzpräsenz von oben aus. Bei Weinig, einem Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen in Tauberbischofsheim, pusht seit fünf Jahren Diplom-Designer Hans-Joachim Kaiser die Präsenz des Unternehmens im Netz systematisch. „Gestartet bin ich mit Facebook, danach kam Twitter, dann Google+ und Flickr. Zum Schluss Xing und Linked-In“, berichtet er. Ein weiteres Ziel war es, mehr Leute auf die Homepage des Unternehmens zu locken. „Und das hat auch funktioniert“, erklärt er.

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