Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Additive Fertigung

Fertigungswerkzeuge drucken spart Zeit und Kosten

| Autor / Redakteur: Joe Hiemenz / Stefanie Michel

Durch den Einsatz der additiven Fertigung zur Neugestaltung eines Greifers mit internenVakuumkanälen konnte Digital Mechanics auf fünf externe Schläuche verzichten, die beimBetrieb des Greifers hinderlich waren.
Bildergalerie: 7 Bilder
Durch den Einsatz der additiven Fertigung zur Neugestaltung eines Greifers mit internenVakuumkanälen konnte Digital Mechanics auf fünf externe Schläuche verzichten, die beimBetrieb des Greifers hinderlich waren. (Bild: Stratasys)

Durch Einsatz additiver Verfahren können die Einsparungen bei der Herstellung von Produktionswerkzeugen und Vorrichtungen beträchtlich sein. Sind CAD-Zeichnungen und die Fertigungssysteme vorhanden, beträgt der Aufwand weniger als einer Viertelstunde. Das soll dazu anspornen, mehr Produktionshilfsmittel als bisher zu nutzen.

Die Hauptgründe für den zahlreichen Einsatz von Produktionswerkzeugen sind die Optimierung der Qualität, die Verkürzung von Zykluszeiten und die Kostensenkung. Dabei ist es unerheblich, ob der Betrieb vollautomatisch oder gänzlich manuell abläuft: Montagewerkzeuge und Vorrichtungen kommen während des gesamten Fertigungsprozesses zum Einsatz. Dennoch schöpfen viele Fertigungsbetriebe die Möglichkeiten der Produktionswerkzeuge nicht vollständig aus, denn die Herstellung erfordert Zeit, Arbeit und Geld. Es gibt es allerdings eine Möglichkeit: die additive Fertigung. Das Fertigungsverfahren ist einfach, automatisiert, schnell und kostengünstig. Damit können weitere Produktionswerkzeuge und Vorrichtungen eingesetzt und deren Leistung nochmals optimiert werden.

Kurze Amortisationszeit der additiven Fertigungssysteme

Mit additiv hergestellten Fertigungswerkzeugen und Vorrichtungen ist es möglich, Kosten zu senken und die Auslieferung zu beschleunigen. Allein dieser Aspekt und die kurze Amortisationszeit der additiven Fertigungssysteme begründen bereits ihren Einsatz. Wer sich im Fertigungsbereich, auf der Montagefläche oder im Qualitätskontrolllabor umschaut, sollte sich fragen: Wie viele neue Einsatzmöglichkeiten würden sich für Montagewerkzeuge und Vorrichtungen bieten? Worin läge der Wert? Könnten man damit beispielsweise

  • den Ausschuss und die Nacharbeit reduzieren?
  • die unmittelbare Arbeitszeit verringern?
  • den Prozessdurchsatz optimieren?
  • die Prozesskontrolle und Reproduzierbarkeit verbessern?

Im Hinblick auf den Reingewinn: Wie viel mehr Gewinn würde das Unternehmen erzielen? Und noch viel wichtiger: Warum kommen Fertigungswerkzeuge und Vorrichtungen bei diesen Vorgängen derzeit nicht zum Einsatz? Vermutlich, weil sie sich nicht rechtfertigen ließen. Auch wenn diese Montagewerkzeuge und Vorrichtungen Vorteile bringen, rentieren sie sich nicht genug für den erforderlichen Aufwand.

Der Schwerpunkt bei der Entscheidung, ob ein Fertigungswerkzeug gebaut wird, liegt auf

  • Prozessen, die ohne Montagewerkzeuge und Vorrichtungen
  • nicht möglich sind,
  • dem offensichtlichsten und dringendsten Bedarf,
  • den größten Gefahren und wahrscheinlichsten Problemen,
  • der schnellsten Implementierung und Erzielung von Ergebnissen,
  • dem, was am einfachsten umzusetzen ist.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42744111 / Additive Fertigung)