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Formlabs Form 2

Funktionsfähige Prototypen aus dem Desktop-Drucker

| Redakteur: Peter Königsreuther

Formlabs präsentiert auf der Metav in Halle 15 am Stand F95 seinen günstigen und besonders kompakten Schreibtisch-3D-Drucker Form 2. Auf Acrylatbasis, können die Anwender via STL-Verfahren auch funktionsfähige Protoypen und Bauteile in verschiedener Materialqualität fertigen, wie es heißt. Hier ein anschaulicher Demonstrator, bei dem der gesamte Bauraum ausgenutzt wurde.
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Formlabs präsentiert auf der Metav in Halle 15 am Stand F95 seinen günstigen und besonders kompakten Schreibtisch-3D-Drucker Form 2. Auf Acrylatbasis, können die Anwender via STL-Verfahren auch funktionsfähige Protoypen und Bauteile in verschiedener Materialqualität fertigen, wie es heißt. Hier ein anschaulicher Demonstrator, bei dem der gesamte Bauraum ausgenutzt wurde. (Bild: Königsreuther)

Wie sich robuste technische Demonstrationteile, filigrane Kunstwerke oder sogar wasserdichte Konstruktionen auf ihrem Schreibtisch herstellen lassen, zeigt der kompakte Drucker Form 2 des Herstellers Formlabs auf der Metav in Halle 15 am Stand F95.

Den professionellen 3D-Druck vom eigenen Schreibtisch aus, ermöglicht der Form 2 des US-amerikanischen Herstellers Formlabs, wie es heißt. Stereolithografisch (STL) lassen sich mit dem kompakten Gerät per Laserstrahlhärtung auch funktionsfähige Objekte auf Acrylbasis in verschiedenen Materialqualitäten herstellen. Die Druckauflösung beträgt laut Typenbeschreiben 25 µm bei einem Strahldurchmesser von 140 µm. Softwaretechnisch sind die Geräte ab Windows 7 kompatibel und sie funktionieren auch über Mac OS X ab der Version 10.6.8. Der Form 2 fertigt Bauteile aus STL- oder OBJ-Datenfiles in einem maximalen Bauraum von 145 mm x 145 mm x 52 mm.

Für 3299€ plus MwSt ist er zu haben. Der Liter Harz kostet 135€ plus MwSt, wie der Datenliste zu entnehmen ist.

Harmonie im Schreibtischdrucker

„Die größte Herausforderung bei der Entwicklung eines 3D-Desktop-Druckers, der für den täglichen Gebrauch einsetzbar ist sowie professionellen Ansprüchen gerecht wird, ist die Zuverlässigkeit," erklärt Max Lobovsky, ein Mitbegründer der Formlabs Inc. Man habe den Form 2 entwickelt, um professionellen Nutzern die Möglichkeit zu geben, Neues zu kreieren und ihre eigenen Arbeitsabläufe radikal umzugestalten. „Der Form 2 ist so

zuverlässig, weil wir ein quasi neues "Ökosystem" für ihn erschaffen haben: Wir haben eine integrierte Lösung konzipiert, die sicherstellt, dass Drucker, Software und Materialien harmonisch zusammenwirken," ergänzt Lobovsky. So entstehe eine

stabile, in sich geschlossene und geregelte Umgebung für das relativ mühelose 3D-drucken.

Hoch aufgelöste Druckmodelle

Mit einem um 40 % höherem Druckvolumen als sein Vorgänger, einem 50 % stärkeren Laserstrahl und einer speziell entwickelten präzisionsoptischen Steuerung, können mit dem Form 2 auch relativ große Objekte in hervorragender Detailtreue gedruckt werden, wie der Aussteller erklärt.

Verbessert wurde das Form-System auch bezüglich des Teilablöse-Mechanismus und dem beheizbaren Materialtank, was in Kombination zu hoher Prozesssfähigkeit führt. Die Polymerlösung wird dabei automatisch aus dem Tank ins Fertigungsbecken nachgefüllt.

Drahtlos zum Wunschobjekt

Der Form 2 ist außerdem WLAN-fähig und verfügt über einen Touchscreen. Die Bauteildaten werden also drahtlos hochgeladen, die Druckauftragsliste kann so verwaltet werden und auch die Benachrichtigung über einen beendeten Druck erfolgt wireless, betont Formlabs.

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