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3D-Druck mit Metall

Gefertec stellt neuen Drucker für 3DMP vor

| Redakteur: Simone Käfer

Auf der EMO Hannover 2017 stellt Gefertec seinen neuen 3D-Drucker vor. Er ist für das Metall-Druckverfahren 3DPM ausgelegt, bei dem das Material als Draht zugeführt wird.
Auf der EMO Hannover 2017 stellt Gefertec seinen neuen 3D-Drucker vor. Er ist für das Metall-Druckverfahren 3DPM ausgelegt, bei dem das Material als Draht zugeführt wird. (Bild: Gefertec)

Das 3DMP-Verfahren verzichtet auf Pulver. Der neue 3D-Drucker, den Gefertec auf der EMO Hannover 2017 vorstellt, fertigt mittels Schweißraupen.

Gefertec stellt auf der EMO Hannover 2017 seine neue Maschine GTarc und damit das 3DMP-Verfahren (3D-Metal-Print) vor. Bei dem Verfahren sollen endkonturnahen Rohlingen aus Metall kostengünstig und schnell produzierbar sein. Die Qualität der Werkstücke entspricht der von Werkstücken, die mit Standard-Bearbeitungsmethoden hergestellt wurden, versichert Gefertec. Das 3DMP-Verfahren basiert auf Lichtbogenschweißen und verwendet deshalb als Ausgangsmaterial Draht, mittels dessen Schweißraupe für Schweißraupe ein Werkstück gedruckt wird. Die Vorteile gegenüber des Pulver basierten 3D-Drucks laut Gefertec:

  • kein Pulverhandling,
  • viele Materialien sind bereits als Draht erhältlich,
  • als Draht ist der Werkstoff günstiger als in Pulverform,
  • eine hohe Aufbaurate, die aktuell 600 cm3 pro Stunde beträgt – abhängig vom Material.

Der Auftragsfertiger Fit arbeitet in seiner 3D-Druck-Fabrik bereits mit diesem Verfahren.

Der 3D-Drucker GTarc

Der dafür ausgelegte 3D-Drucker GTarc eignet sich auch für größere Werkstücke aus Stahl, Titan Aluminium oder auf Nickelbasis. Die Maschine ist als 3-achsige Variante für Werkstückgrößen bis 3 m3 oder 5-achsig für Werkstückgrößen bis 0,8 m3 erhältlich. Eine speziell entwickelte CAM-Software erzeugt aus den CAD-Daten des Werkstücks die Daten, mit denen die CNC-Steuerung die exakte Positionierung des Schweißkopfs vornimmt. Die Fertigung des endkonturnahen Werkstücks erledigt die Maschine vollautomatisch. Die Endbearbeitung erfolgt dann mit herkömmlicher CNC-Frästechnik.

Je nach Anwendung sinken die Herstellungskosten um etwa 60 % im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren. Die GTarc-Maschine ist modular aufgebaut und somit erweiterbar. Beispielsweise kann aus einer 3-achsige Variante, die mit dem Schwenkdrehtisch nachgerüstet wird, eine 5-achsigen Version werden. Die Kosten für eine GTarc-Maschine entsprechen etwa denen für ein kleineres Dreh-Fräszentrum.

Gefertec finden Sie auf der EMO in Halle 27 auf Stand A10.

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