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Zecha

Graphit trocken oder nass fräsen? Hier ist der Favorit!

| Redakteur: Peter Königsreuther

Graphit trocken oder naß fräsen? Hier gibt`s Antworten...
Graphit trocken oder naß fräsen? Hier gibt`s Antworten... (Bild: Zecha)

Der Werkzeug- und Formenbau nimmt bei der Fertigung feiner Konturen strukturierte Kupfer- oder Graphitelektroden zur Hand. Deren Konturen werden spanend erzeugt. Die Quizfrage, ob dabei nass oder trocken gefräst werden soll, fällt dank Zechas Seagull-Fräser jetzt zugunsten der Nassbearbeitung aus.

Aufgrund der vielen Vorteile sind Graphitelektroden aus der Funkenerosion nicht mehr wegzudenken – keine manuelle Nacharbeit, kein Entgraten, kaum Abbrand, selbst filigrane Geometrien sind möglich und die Elektrode kommt erodierfertig aus der Fräsmaschine, erklärt Zecha. Als Schreckgespenst bei der Herstellung gelte jedoch nach wie vor der entstehende Graphitstaub. Das Fräsen der Elektroden mit Kühlschmiermitteln bietet dafür eine gute Alternative zur staubigen Trockenbearbeitung, heißt es weiter. Ein umfangreicher Vergleichstest mit Seagull-Werkzeugen von Zecha zeige nun die zahlreichen Vorzüge des Nassfräsens: größere Sauberkeit, flexiblere Maschinennutzung, höhere Maßhaltigkeit und geringerer Werkzeugverschleiß.

Graphitfräsen mit KSS gilt als Chance

Graphit-, Kupfer- und Hartbearbeitung auf einer Fräsmaschine? Das sei bis dato wegen des hartnäckigen Graphitstaubs kaum eine Überlegung wert gewesen. Die Trockenbearbeitung schafft laut Zecha sogar zusätzliche finanzielle Hürden, speziell für kleine und mittlere Unternehmen, weil zur Erodiermaschine in der Regel auch noch eine Fräsmaschine extra für die Graphitbearbeitung angeschafft werden muss. Die Nassbearbeitung von Graphit könnte an dieser Stelle das Dilemma eliminieren. Denn der Einsatz von Kühlschmiermittel (KSS erlaube die flexible Nutzung der Fräsmaschine: Der beim Fräsen entstehende Graphitstaub wird, wie Zecha beschreibt, durch die Kühlemulsion weggespült und anschließend durch spezielle Anlagen wieder aus der Emulsion heraus gefiltert. So blieben die Leitungen und Maschinen sauber und frei von Graphitablagerungen. Doch was hat das für Auswirkungen auf die Werkzeuge, die Elektroden und nicht zuletzt auch auf das fertige Bauteil? Ein Vergleichstest mit Seagull-Fräsern hat jetzt für deutliche Antworten gesorgt, so Zecha.

Kurze Schneiden mindern Verschleiß

Mit den Seagull-Fräsern lassen sich laut Zecha auch feinste Rippen und filigrane Elektrodengeometrien fertigen. Der Grund: Die patentierten, relativ kurzen Schneiden – bei einem Durchmesser von 2 mm nur 0,6 mm – sowie die abgestimmte Kombination aus hochwertigem Hartmetall, Diamantbeschichtung und spezieller Geometrie mit Toleranzen von nur 5 µm minimierten den Schneiddruck und die Schnittkräfte. Das sorge für hervorragende Oberflächen und maximale Standzeiten. Zecha bietet die Seagull-Fräser in zwei Qualitätsstufen an: Die Qualitäts-Linie – unterteilt in die Serien 568 (Kugelfräser) und 578 (Torusfräser) – biete ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bei Standardanwendungen und richte sich an den preisbewussten Anwender, der dennoch auf hochwertige Zerspanergebnisse angewiesen ist – auch beim Nassbearbeiten.

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