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Verpackungsmittel

Holzpackmittel-Hersteller kommen 2009 noch davon

24.02.2010 | Redakteur: Volker Unruh

2009 wurden hochgerechnet rund 1,1 Mio. Kubikmeter Holz zu Verpackungen verarbeitet, das ist ein Rückgang um rund 19% im Vergleich zu 2008. Bild: HPE
2009 wurden hochgerechnet rund 1,1 Mio. Kubikmeter Holz zu Verpackungen verarbeitet, das ist ein Rückgang um rund 19% im Vergleich zu 2008. Bild: HPE

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Die Holzpackmittelindustrie verzeichnet für 2009 in nahezu allen Bereichen Rückgänge. Wie der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. mitteilt, seien jedoch die schlimmsten Erwartungen glücklicherweise nicht erfüllt worden.

Auf Basis der Ergebnisse der ersten drei Quartale hochgerechnet sank der Produktionswert den HPE-Angaben zufolge auf rund 829 Mio. Euro ab. Das sind rund 22% weniger als im Vorjahr. Hierbei, sagt Siegfried von Lauvenberg, Geschäftsführer des HPE, dürfe man allerdings nicht außer Acht lassen, dass 2008 ein außergewöhnlich gutes Jahr gewesen sei.

Preise für Verpackungsschnittholz steigen unaufhörlich

Derzeit befinde sich die Branche auf dem vergleichsweise attraktiven Niveau der Jahre 2006 und 2007, so von Lauvenberg. Einziger Wermutstropfen: Die Preise für Verpackungsschnittholz steigen unaufhörlich.

2009 sank die Paletten-Produktion im Vergleich zum Vorjahr hochgerechnet um 13% auf rund 70 Mio. Stück, wobei der Produktionswert um 24% auf rund 475 Mio. Euro zurückging. Ähnlich sieht das Bild im Bereich der Kistenproduktion aus.

2009 wurden hochgerechnet rund 1,1 Mio. m³ Holz zu Verpackungen verarbeitet, das ist ein Rückgang um rund 19% im Vergleich zu 2008. Der Produktionswert gab um 19% auf rund 330 Mio. Euro nach.

Schwaches Halbjahr für Holzpaletten

Größere Rückgänge verzeichnet der Bereich Kabeltrommeln. Die Produktionsmenge gab auf rund 60000 m³ nach (–20%) und der Produktionswert ging im Vergleich zum Vorjahr um 22% auf rund 24 Mio. Euro zurück.

Im Bereich Paletten war vor allem das erste Halbjahr sehr schwach. Die Kapazitätsauslastung der Branche lag Ende 2009 bei rund 69%. Produktionskapazitäten sind also für die Zukunft ausreichend vorhanden.

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