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Krauss-Maffei und TU Dresden/ILK

Hybride Newcomer sichern Zukunft der E-Mobilität

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Begriff „Leika“ steht nach Angaben von Krauss-Maffei für Leichtbau in Karosserieteilen. Zusammen mit der TU Dresden will das Unternehmen durch die Entwicklung neuer hybrider Werkstoffe und zugehöriger Fertigungsprozesse die Elektromobilität voran treiben.
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Der Begriff „Leika“ steht nach Angaben von Krauss-Maffei für Leichtbau in Karosserieteilen. Zusammen mit der TU Dresden will das Unternehmen durch die Entwicklung neuer hybrider Werkstoffe und zugehöriger Fertigungsprozesse die Elektromobilität voran treiben. (Bild: TU Dresden/ILK)

Krauss-Maffei unterstützt als Systemlieferant das ILK an der TU Dresden mit seinem speziellem Kunststoffverarbeitungs-Know-how, heißt es. So sei eine einzigartige Laboranlage geschaffen worden, die Faserverbund-Metall-Hybridteile prozesssicher fertigen könne.

Im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes namens „Leika“, das Krauss-Maffei zusammen mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden sowie weiteren Partnern aus der Industrie und Forschung vorantreibt, steht die Entwicklungsarbeit einer Laboranlage für das ILK, mit der sich neuartige FVK-Metall-Hybridwerkstoffe in einem Schritt umformen und hinterspritzen lassen, heißt es.

Das Akronym Leika stehe für „Leichtbau in Karosseriebauteilen“. Ziel des vom Bmbf geförderten Forschungsprojektes ist es, die Strukturmasse in Elektrofahrzeugen durch den Einsatz neuartiger Hybridwerkstoffe zu verringern, sagt Krauss-Maffei. Im Fokus der Arbeit stünden außerdem großserientauglicher Prozesse. „Am ILK sind wir in nun der Lage, die FVK-Metall-Hybridwerkstoffe in einem Schritt umzuformen und zu hinterspritzen. Die daraus abgeleitete Prozess- und Strukturqualität zusammen mit den erreichten Taktzeiten von deutlich unter 2 min lassen das Potenzial einer solchen Hybridisierung sowohl auf Werkstoff- als auch auf Fertigungsseite erahnen“, erklärt Martin Würtele, Leiter Technologieentwicklung Spritzgießtechnik bei Krauss-Maffei.

Spritzgießen und andere Funktionen

Eine weitere große Stärke der neuen Versuchsanlage sei ihre Flexibilität. Krauss-Maffei agierte in diesem Projekt als Systemlieferant und war, wie es heißt, von Anfang an eng eingebunden. Die neue Laboranlage eigne sich demnach sowohl zur Herstellung von Bauteilen im Spritzgießen als auch zum Hinterspritzen von Halbzeugen. Darüber hinaus ließen sich lokale Bereiche im Bauteil durch Kunststoffe hinterpressen beziehungsweise verstärken. Dieser Prozessablauf kann durch eine Breitschlitzdüse sowie ein Förderband mit Einlegeroboter implementiert werden, sagt Krauss-Maffei. „Mit der neuen Versuchsanlage können wir eine Vielzahl unterschiedlichster Prozesse auf einer einzigen Anlage abbilden. Damit bieten wir unseren Partnern aus der Automobilindustrie mehr Optionen“, so Dr. Michael Krahl, verantwortlicher Projektleiter Leika beim ILK.

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