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Renate Pilz, Geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co. KG, weiß: „Je näher sich Mensch und Maschine kommen, desto aufwändiger und teurer sind die Schutzmaßnahmen.“ Klaus Wagner, Geschäftsführer Fanuc Robotics Deutschland, fügt hinzu: „Dort wo ein Roboter im Automatikbetrieb mit voller Geschwindigkeit fährt, werden wir an der konventionellen Absperrung festhalten.“
Jeder, der einen schnellen, automatischen Industrieroboter in der Fertigung arbeiten gesehen hat, wird dieser Maßnahme zustimmen, denn die Bewegungen sind für einen Menschen nicht einfach vorauszusehen. Kommt man in den Aktionsradius eines Roboters, droht Verletzungsgefahr.
Es stellt sich daher die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Interaktionen von Mensch und Roboter. Wollen beide als „Kollegen“ eng zusammenarbeiten, muss der Roboter drastisch verlangsamt und seine Bewegungen durch geeignete Sicherheitssteuerungen genau kontrolliert werden. Viele Anwendungen scheiden daher von vornherein aus Effizienzgründen aus.
Dennoch gibt es Applikationen, bei denen eine direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter hilfreich ist. Das ist meist dann der Fall, wenn der Roboter als „dritte Hand“ genutzt wird, oder ihm schwere Lasten anvertraut werden. Dr. Eberhard Kroth, Technischer Geschäftsführer der Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik, sagt: „Es gibt bereits mehrere Anlagen, bei denen Werker Hand in Hand mit dem Industrieroboter arbeiten.“
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Sicherheitssteuerung bei Robotern Standard
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Anlaufsperre macht Zusammenarbeit mit dem Roboter sicher
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Informatorische Interaktion mit Robotern besonders wichtig