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Konferenz "Dezentrale Energieversorgung"

Energieerzeugung nah am Kunden

| Redakteur: Jürgen Schreier

Hanno Balzer, Leiter des Bereichs Energy Solutions von Vattenfall, erklärt das virtuelle Kraftwerk. (Bild: Vattenfall)
Hanno Balzer, Leiter des Bereichs Energy Solutions von Vattenfall, erklärt das virtuelle Kraftwerk. (Bild: Vattenfall)

Die Euroforum-Konferenz "Dezentrale Energieversorgung" am 23. und 24. März 2011 in Berlin greift die Potenziale des Fernwärmeausbaus, den Einsatz von Biomethan, Mikro-Blockheizkraftwerken und virtuellen Kraftwerken auf und zeigt die anstehenden Herausforderungen bei der Markt- und Netzintegration dezentraler Erzeugungsanlagen.

Rund 17% des Bruttostromverbrauchs wurde 2011 bereits aus Photovoltaik (2%), Wasserkraft (3,2%), Biomasse (5,6%) und Windenergie (6,2%) gespeist. Mit dem Ausbau der regenerativen Energien wachsen die Herausforderungen bei der Einbindung der kleineren und dezentralen Erzeugungsquellen in die bestehende Energieversorgungsstruktur.

Dezentrale Energieerzeugung öffnet Erzeugermarkt

Die dezentrale Erzeugung öffnet den Markt der Energieerzeugung und bietet neue Vertriebswege beispielweise über Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) und Photovoltaik-Dächer. Auch die Kraft-Wärme-Kopplung kann in dezentralen Strukturen besser genutzt werden.

Die Eurpforum-Konferenz "Dezentrale Energieversorgung" (23. und 24. März 2011, Berlin) greift die Potenziale des Fernwärmeausbaus, den Einsatz von Biomethan, Mikro-BHKWs und virtuellen Kraftwerken auf und zeigt die anstehenden Herausforderungen bei der Markt- und Netzintegration dezentraler Erzeugungsanlagen.

Konferenz diskutiert Rahmenbedingungen, Wettbewerb und neue Geschäftsmodelle

Als Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit informiert Franzjosef Schafhausen über die Förderschwerpunkte für die dezentrale Energieversorgung und die Novellen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2012 sowie des Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetzes.

Gemeinsam mit Adi Golbach (Kraft-Wärme-Kopplung e.V.) und Dr. Matthias Dümpelmann (8KU) diskutiert Schafhausen über die Rahmenbedingungen, den Wettbewerb und neue Geschäftsmodelle im Erzeugungsmarkt.

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