Nortec

400 Aussteller und 15 000 Fachbesucher zur Messe des Nordens erwartet

01.10.2009 | Redakteur: Claudia Otto

Pascal C. Thirion, Bereichsleiter Messen und Ausstellungen der Hamburger Messe und Congress GmbH: „Ziel der Nortec ist es, die ganze Prozesskette der Produktion zu vertreten.” Bild: Otto

Mehr als 50 Neuaussteller haben sich bereits für die Nortec 2010 vom 27. bis 30. Januar auf dem Hamburger Messegelände angemeldet.

Frühzeitig zur Nortec 2010 angemeldet haben sich auch einige Marktführer der industriellen Produktionstechnik wie Amada, DMG, Hermle, Index Traub, Kasto, Mori Seiki und Trumpf. Doch auch die Hamburger Messe spürt die Auswirkungen der konjunkturellen Schieflage: Es sei eine Herausforderung, das späte Anmelden der Aussteller zu handeln, so Pascal C. Thirion, Bereichsleiter Messen und Ausstellungen der Hamburger Messe und Congress GmbH.

Dennoch erwartet der Nortec-Veranstalter zur 12. Fachmesse für Produktionstechnik insgesamt mehr als 400 Aussteller aus Deutschland und dem europäischen Ausland. „Das Ziel der Nortec lautet, die ganze Prozesskette der Produktion zu vertreten, von der Konstruktionsphase über die Fertigung bis zur Nachbearbeitung“, erklärt Thirion.

Einkauf kann großen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten

Auf Besucherseite rechnet der Veranstalter mit rund 15 000 Gästen, drei Viertel davon haben laut Hamburger Messe direkten Einfluss auf Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ihrer Unternehmen. Dementsprechend geht es auf dem Symposium Einkauf und Logistik um das Einsparpotenzial, das diese beiden Unternehmensfunktionen bieten. „Erfahrungsgemäß kann gerade der Einkauf einen großen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten“, sagt Prof. Wolfgang Kersten, Leiter des Instituts für Logistik und Unternehmensführung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), der die Veranstaltung moderieren wird.

Nortec hat sich als Kontaktbörse einen Namen gemacht

Auch als Kontaktbörse hat sich die Nortec einen Namen gemacht. Ein Beleg dafür sind die Unternehmen Weinmann Geräte für Medizin GmbH + Co KG ( siehe auch die Bildergalerie „Medizintechnik im Bild“) und Hein & Oetting Feinwerktechnik GmbH. Vor vier Jahren haben sich die beiden Unternehmen auf der Nortec zur Zusammenarbeit entschlossen. Hein & Oetting liefert heute hochpräzise Drehteile, Frästeile und Baugruppen für die Medizingeräte des Hamburger Traditionsunternehmens Weinmann, das seine Dreherei an seinen Partner ausgliederte. Der Bedarf wird dabei automatisch über Datenfernübertragung und Kanban gesteuert.

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