07.12.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse

Nach über 5-jährigem Rechtsstreit vor dem Europäischen Patentamt in München ist der Einspruch von Sandvik gegen das Chipbreaker-Patent EP 1 023 961 von Lach Diamant abschließend zurückgewiesen worden. Das Patent wurde mit Urkunde vom 2. Dezember 2009 vom Patentamt bestätigt, wie der Hanauer PKD- und PKBn-Werkzeughersteller Lach Diamant am Montag mitteilt.
Hintergrund hierzu ist das von Lach Diamant gefundene Spanbrecher-Verfahren – „chipbreaker“ genannt – mittels Laser oder Funkenerosion abtragend in polykristalline Diamant (PKD)- beziehungsweise CBN (PKBn)-Schneiden einzubringen.
Insbesondere bei der Verarbeitung von Leichtbaustoffen wie Aluminium in der Automobil- und Flugzeug-Industrie werde der Gebrauch spanbrechender Zerspanungswerkzeuge mehr und mehr unverzichtbar. Das Chipbreaker-Patent umfasse sowohl mit Laser als auch mit Funkenerosion hergestellte PKD/PKBn-Schneiden für spanbrechendes Drehen, Fräsen, Bohren und Reiben.
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