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Spindelschutz

Kollisionsschutz verhütet teure Maschinenschäden

| Autor / Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

Das kann teuer werden: Crash einer Frässpindel mit dem Wekstück – Jakob Antriebstechnik liefert mit dem permanentmagnet-basierten System MS³ jetzt die effektive Schadensprävention.
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Das kann teuer werden: Crash einer Frässpindel mit dem Wekstück – Jakob Antriebstechnik liefert mit dem permanentmagnet-basierten System MS³ jetzt die effektive Schadensprävention. (Bild: Jakob)

Fehler passieren auch im Maschinenbau immer wieder. Damit diese bei der spanenden Bearbeitung nicht zwangsläufig zu erheblichen Schäden an Motorspindeln, Spindellagern und anderen sensiblen Komponenten führen, gibt es zur Schadensbegrenzung ein schnell reagierendes Permanentmagnet-System.

Viele Ursachen führen zu Kollisionen: Außer Programmierfehlern, falsch definierten Werkzeugen oder übersehener Störkonturen, gehört auch unbeabsichtigtes Verfahren in Eilgeschwindigkeit dazu. Das Problem bleibt dabei stets das Gleiche: Kraftspitzen bis 100 kN bedrohen die Spindellager und andere Systeme der Maschine.

Kollisionsschutz reagiert schneller als Maschine

Gebrochene Werkzeuge oder zerstörte Werkzeugaufnahmen sind in einem solchen Fall noch zu verschmerzen. Ernsthafte Schäden an der Motorspindel schon nicht mehr. Davor schützt laut Jakob Antriebstechnik das MS³-Systems. Es sei zwar teuer, aber der Einbau könne sich bereits nach Verhinderung einer massiven Kollision mehr als amortisieren, weil schon die Instandsetzung einer Anlage schnell einen fünfstelligen Betrag koste – vom Ausfall der Maschine ganz zu schweigen.

Die Maschine nach dem Crash sofort wieder nutzen

Mechanische Schutzsysteme, zu denen auch das MS³ zählt, entfalten laut Jakob ihre Wirkung noch bevor die Maschinensteuerung über elektronische Prozessüberwachungssysteme reaktionszeitbedingt bremst, reversiert und ein Stehen der Vorschubachsen zur Crashverhinderung einleiten kann. Das System werde vom Hersteller auf den jeweiligen Anwendungsfall angepasst: so müssten die Haltekraft der Magnete sowie die Geometrie des Systems an die Motorspindel angepasst werden.

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