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Werkzeugmaschinen

DMG Mori eröffnet neues Global Headquarter in der Schweiz

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Das Global Headquarter von DMG Mori in der Schweiz bietet Büroflächen für 250 Mitarbeiter. Derzeit sind 180 Mitarbeiter beschäftigt.
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Das Global Headquarter von DMG Mori in der Schweiz bietet Büroflächen für 250 Mitarbeiter. Derzeit sind 180 Mitarbeiter beschäftigt. (Bild: Kroh)

Im schweizerischen Winterthur hat DMG Mori ihr neues Global Headquarter eröfnet. Von dort aus werden die Vertriebs- und Serviceaktivitäten für ganz Europa gesteuert.

Ein Global Headquarter ist nicht genug: Nachdem DMG Mori im Juli die Zentrale in Tokio für die asiatischen Märkte eröffnet hatte, fand jetzt das Grand Opening im schweizerischen Winterthur statt. „Von diesem Global Headquarter im Herzen von Europa werden die Vertriebs- und Serviceaktivitäten aller unserer europäischen Gesellschaften gesteuert”, betonte Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Seiki AG. Lediglich Deutschland werde nach wie vor von Stuttgart aus geführt.

Technologiezentrum mit 1000 m2 im Mittelpunkt

Mittelpunkt des insgesamt 21.000 m2 großen Areals in Winterthur ist das Technologiezentrum. „Dort zeigen wir auf einer Ausstellungsfläche von 1000 m2 20 Maschinen unter Span”, so Kapitza. Am Standort sind sechs Einzelgesellschaften beheimatet und derzeit 180 Mitarbeiter beschäftigt. Das Investitionsvolumen betrug 60 Mio. CHF. Der Vorstandchef hob zudem das Energiekonzept hervor. „Mit unserem Energiepark erzeugen wir 330.000 kWh Strom pro Jahr und damit 45 % der am Standort benötigten Energie selbst.” Die Büroräume würden zu 100 % autark mit eigenem Strom versorgt.

Seinen Blick in die Zukunft richtete Dr. Masahiko Mori, Präsident der DMG Mori Seiki Co. Ltd. „Wir fertigen derzeit rund 11.000 Werkzeugmaschinen pro Jahr und unser Ziel bis 2020 sind 20.000 Maschinen.” Diese Kapazitätssteigerung soll mit den vorhandenen Werken, inklusive der im kommenden September in Betrieb gehenden Produktion im russischen Ulyanovsk, erzielt werden. Als Fokusindustrien hat die deutsch-japanische Kooperation die Automobilindustrie, Aerospace, die Medizintechnik sowie den Werkzeug- und Formenbau definiert. „In die Automobilindustrie liefern wir 30 %, in den Bereich Aerospace 20 % unserer Maschinen”, sagte Mori.

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