Verbindungstechnik

Weitreichender Forschungsbedarf bei Fügeverfahren für Verbunde

23.04.12 | Redakteur: Kirsten Haubert

Das DVS-Forschungsseminar „Kunststofffügetechnik in Leichtbau und erneuerbaren Energien“ zielte auf die Erstellung einer Forschungsagenda „Kunststofffügen“.
Das DVS-Forschungsseminar „Kunststofffügetechnik in Leichtbau und erneuerbaren Energien“ zielte auf die Erstellung einer Forschungsagenda „Kunststofffügen“. (Bild: DVS)

Komplett ausgebucht war das DVS-Forschungsseminar „Kunststofffügetechnik in Leichtbau und erneuerbaren Energien“, das Anfang März 2012 in Erlangen stattfand. Ziel der Veranstaltung war die Erstellung einer Forschungsagenda „Kunststofffügen“, die den DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. bei seiner zukünftigen strategischen Ausrichtung in diesem Bereich leiten soll.

Basis bildete eine vom DVS beauftragte Studie, an der sich über 150 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft beteiligt haben. Die Studie zeigt, dass der größte industrielle Forschungsbedarf beim Schweißen und Kleben von Verbundwerkstoffen gesehen wird. Dabei steht das Fügen zu werkstofflichen Hybridlösungen im Fokus. J

Mehr Forschungsaktivitäten zur Berechnung und Simulation gefragt

edes fünfte befragte Unternehmen wünscht sich mehr Forschungsaktivitäten zur Berechnung und Simulation. Geht es um die Eigenschaften gefügter Bauteile, steht der Schutz vor Korrosion und Alterung sowie die Beanspruchung bei Temperaturwechseln im Mittelpunkt. Wissensbedarf gibt es auch bei der Festlegung von Prozessparametern, bei der Qualitätssicherung sowie bei der Frage, wie sich die Prozesszeiten verkürzen lassen.

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