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Formenbau

Schneider Form feiert 50 Jahre Formenbau

| Redakteur: Kirsten Haubert

Die zweite Generation bei Schneider Form: Dr. Louis Schneider mit einem Stossfängerwerkzeug nach dem Optisize-Prinzip von Schneider Form (Bild: Schneider Form)
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Die zweite Generation bei Schneider Form: Dr. Louis Schneider mit einem Stossfängerwerkzeug nach dem Optisize-Prinzip von Schneider Form (Bild: Schneider Form)

50 Jahre jung und in Hochform präsentierte sich Werkzeugbauer Schneider Form zum Jubiläum. Rund 300 Partner und Kunden begrüßte Dr. Louis Schneider in Dettingen/Teck. Die Gäste erlebten Meilensteine, Technik zum Anfassen sowie Pioniergeist und Visionen. Auch im CFK-Carbonteile-Markt gestaltet das Unternehmen die Zukunft mit neuen Kunststoffanwendungen.

Die 1961 gegründete Schneider Form GmbH gehört nach eigenen Angaben heute zu den führenden Unternehmen des Formenbaus. Die globalisierte Gruppe blickt auf 20 Jahre Erfahrung als Systemlieferant in der Automobilindustrie zurück.

Schneider Form ist Pionier bei CFK-Teilen und Leichtbau

In den Bereichen Stoßfänger und der stark wachsenden Carbonfasertechnik (CFK-Teile/Leichtbau) sieht sich Schneider Form als globaler Pionier und Marktführer. Zu den weiteren Anwendungen und Systemkomponenten gehören unter anderem Kotflügel, Hybrid-Frontends, Türen, Cockpits, und Innenverkleidungen.

Auf 50 Jahre Entwicklung blickte Dr. Louis Schneider zur Begrüßung zurück. Er dankte den Mitarbeitern für ihr Engagement und den Willen zur Innovation: „Von unserer aktuellen Mannschaft kann ich sagen, dass es das beste Team ist, das wir je hatten.“ In einer Bühnenshow wagte er einen Blick in die Zukunft und präsentierte ein Werkzeugprojekt im Jahre 2031 – als „Rundum-Sorglos-Paket aus der Schneider Datenwolke“.

Gastredner Eberhard Weiblen, Porsche Consulting, lobte die Langwelligkeit des Unternehmens: „Flexibilität, Augenmaß und Qualitätsorientierung eines Mittelständlers prägen den Willen zum Erfolg nach dem Motto: Klarer Kurs – auch bei Wind und Sturm.“ Der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, nahm sich die Zukunft der Automobilindustrie vor: „Qualitätsverpflichtung, Mobilität, Energiekonzepte und Ressourcenschonung entscheiden über die Produkte der Zukunft“, so Bullingers Meinung.

Monocoques und Strukturbauteile aus CFK entstehen aus Schneider-Formen

Das jüngst von Schneider Form patentierte Optisize-Prinzip für Stoßfängerformen war eines der Meilensteine, die den Besuchern gezeigt wurden. Optisize ermöglicht es den Kunden, kompakte, stückkostenoptimierte Formen mit deutlich weniger Optimierungsschleifen zum Start of Production (SOP) zu bringen. Auch die hauseigene Produktentwicklung stellte Ihre Kompetenz bei Front- und Rearends zur Schau. Sie wurde mittlerweile auch auf den Nutzfahrzeugsektor mit seinen hohen Steifigkeitsanforderungen ausgedehnt.

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