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Arburg

Mit größerer Fertigungstiefe zu Umsatzrekord

| Redakteur: Ken Fouhy

Der Arburg Energy Efficiency Award hat Michael Hehl (l.) an Karlheinz Boguslawski von Continental während der Arburg Technologietage verliehen. (Bild: Arburg)
Der Arburg Energy Efficiency Award hat Michael Hehl (l.) an Karlheinz Boguslawski von Continental während der Arburg Technologietage verliehen. (Bild: Arburg)

460 Mio. Euro Umsatz erreichte Spritzgießmaschinenhersteller Arburg im Jahr 2011. „Das entspricht einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Jahr 2010 und ist ein neues Rekordergebnis“, sagt Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter der Arburg GmbH + Co. KG. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Auftragseingang um 2% auf etwa 320 Mio. Euro verringert.

Die Investitionen lagen im Jahr 2011 bei 13 Mio. Euro und damit 26% über dem Vorjahreswert. Schwerpunkt war dabei die Steigerung der Produktionseffizienz und ein Ausbau der Eigenfertigungstiefe bei den elektrischen Maschinen. In den kommenden drei Jahren rechnet Hehl damit, die Fertigungstiefe von derzeit etwa 60% der Wertschöpfung auf etwa 65% wieder zu erhöhen.

Löwenanteil des Umsatzes entfällt auf Alldrive- und Hidrive-Maschinen

Die Anzahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende 2011 bei weltweit 2.120 und ist damit um 3% gestiegen. „Dieser moderate Zuwachs resultiert aus der Tatsache, dass wir im schwierigen Jahr 2009 keine Mitarbeiter entlassen haben, sondern unsere Fachleute gehalten und in deren Weiterbildung investiert haben“, sagt Hehl.

Der Anteil der elektrischen Alldrive-Maschinen am Auftragseingang ist von 16 auf 17% gestiegen, der Anteil der hybriden Hidrive-Maschinen von 13 auf 14%. Damit lag der Anteil der beiden Hochleistungsbaureihen bei 31% im Vergleich zu 29% im Jahr 2010. Der Anteil der hydraulischen Baureihe Golden Edition sank von 22 auf 19%. Der Anteil der großen hydraulischen, hybriden und elektrischen Allrounder mit Schließkräften von 2500 bis 5000 kN legte um zwei Prozentpunkte auf 15% zu. Leicht rückläufig von 12 auf 11% war der Anteil der Mehrkomponenten-Maschinen. Konstant blieb dagegen der Anteil des Projektgeschäfts am Gesamtzumsatz mit 12%.

Chinageschäft wird ausgebaut

Für 2012 plant Arburg mit 5% Wachstum. Vor allem die Geschäfte in China sollen auf der Vertriebsseite mit einer verstärkten Niederlassung in Shanghai ausgebaut werden. Ein Produktionsstandort in China ist aber nach Aussage Hehls nicht geplant.

Bilder von den Arburg-Technologietagen 2012

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