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Spritzgießen

Kleiner Formenbauer auf großer Bühne

| Autor / Redakteur: Guido Radig / Josef-Martin Kraus

Fomenbauer Wolfgang Faßnacht: „Wir sind zunehmend gut beraten, genau zu erklären, was eigentlich made in Germany bei Spritzgießformen in Performance und Euros bedeutet.“
Fomenbauer Wolfgang Faßnacht: „Wir sind zunehmend gut beraten, genau zu erklären, was eigentlich made in Germany bei Spritzgießformen in Performance und Euros bedeutet.“ (Bild: Radig)

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Als kleiner, externer Formenbauer trumpfte Wolfgang Faßnacht beim Wettbewerb „Werkzeugbau des Jahres 2012“ groß auf. Sein Unternehmen gehörte zu den Siegern. Der Inhaber und Formenbauer sieht in der Prämierung die Bestätigung dafür, dass man trotz der kleinen Größe für die Zukunft gut gerüstet ist.

Nachträglich Gratulation zum erfolgreichen Abschneiden beim Wettbewerb „Werkzeugbau des Jahres 2012“. Was machen Sie anders als der Wettbewerb?

Faßnacht: Vielen Dank. Zunächst einmal gibt es sehr viele sehr gute Formenbauer, die ich nicht als Konkurrenz betrachte, sondern als Kollegen. Bei Faßnacht kommen ein paar Aspekte ins Spiel, durch die wir gut aufgestellt sind: schlagkräftige Größe, sehr unterschiedliche Branchen, für die wir arbeiten, hohe Flexibilität und saubere Absprachen mit den Kunden. Wenn wir in die Bemusterung gehen, ist auf beiden Seiten klar definiert, was zu tun ist. Daher können unsere Kunden sehr schnell in die Serienproduktion einsteigen. Wenige Schleifen erleichtern die Beschaffung und reduzieren Kopfschmerzen auf beiden Seiten.

Steckt dahinter eine bestimmte Unternehmensphilosophie?

Faßnacht: Das kann man so nicht sagen. Der eine Formenbauer hat eine bestimmte Vorliebe zum CAD, andere zu Schieberauslegungen, zu Formkernspitzen-Auslegungen mit integrierter Kühlung und so weiter. Generell ist der Dialog in der Szene wichtig und innovationsförderlich, um neue Wege zu suchen. Der Formenbauer steht immer im persönlichen Kontakt mit dem Kunden. Das verpflichtet – Aug‘ in Aug‘ – zu einer gewissenhaften Vorgehensweise und partnerschaftlichem Verhalten.

Welche Trends sehen Sie derzeit im Spritzgießformenbau?

Faßnacht: Nach wie vor gibt es einen starken Einfluss der Einkäufer bei der Preisgestaltung. Der Markt teilt sich in Kunden, die entweder beim Werkzeug oder am Kunststoffbauteil Geld verdienen wollen. Letzteres ist bei hohen Stückzahlen fast zwingend. Hier müssen wir sehr genau argumentieren, warum eine bestimmte Werkzeuggestaltung kürzere Zyklen erlaubt, weniger Verzug im Teil bedeutet und geringeren Ausschuss verspricht. Oder auch warum es weniger Prävention bedarf und warum das Werkzeug länger im Einsatz verbleiben kann. Diesen qualitativen Ansätzen kann der Verarbeiter nicht auf Dauer ausweichen.

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Kleiner Formenbauer ganz groß

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