MBA Instruments

MBA-Drehflügel-Messtechnik wird 70 Jahre alt

21.10.2009 | Redakteur: Jürgen Schreier

Vor 70 Jahren kam er auf den Markt, der „Bunkerstandsanzeiger“ von Maihak. Bild: Maihak

70 Jahre MBA Drehflügel: In diesem Jahr feiert die MBA-Drehflügel-Messtechnik von Maihak runden Geburtstag. Im Jahre 1939 wurde das Gerät mit dem Prinzip „Drehflügel“ bei der MAIHAK AG entwickelt und auf den Namen „Maihak Bunkerstand Anzeiger“ (MBA) getauft. Der so entstandene Gerätename stand Pate für den Namen des neuen Unternehmens MBA Instruments GmbH.

Das Prinzip des Drehflügels ist bis heute die universale Messmethode und in vielfältigen Anwendungen anerkannt – die Zuverlässigkeit und die „Lebensdauer“ werden von den Kunden sehr geschätzt.

1885 gründete Hugo Maihak zusammen mit Georg Klug das Unternehmen Maihak. Im Jahr 2000 erhielt die Sick-Gruppe die Aktienmehrheit der Maihak AG und integrierte das Unternehmen in die Sick Maihak GmbH. Die MBA InstrumentsGmbH aus dem schleswig-holsteinischen Quickborn übernahm im Oktober 2008 per Management-Buy-out den Bereich Füllstandsmesstechnik der Sick Maihak GmbH.

Robuste Drehflügel-Messtechnik wird ständig weiterentwickelt

„Die vor Jahrzehnten erstmals in den Markt eingeführten Geräte haben sich als robust und flexibel einsetzbar gezeigt. Das sich stetig erweiternde Anwendungs-Know-how fließt bis zum heutigen Tag in Verbesserungen und Weiterentwicklungen der Drehflügel-Technik ein. Wir werden auch in Zukunft den MBA Drehflügel bei MBA Instruments den Kundenanforderungen entsprechend anpassen“, verspricht Hans-Heinrich Westphal, Geschäftsführer der MBA.

MBA baut auch Messgeräte nach Kundenwunsch

Neben dem Füllstandsanzeiger bietet das Quickborner Unternehmen das Lotsystem MBA Lot 369 und den Membranschalter MBA 100 für Anwendungen zur Füllstandmessung an. Für den Einsatz in Bereichen, in denen Explosionsgefahr durch Stäube besteht, kann MBA Instruments Geräte liefern, die nach Atex 94/4/EC und nach cCSAus zertifiziert sind. Die Ausführungen MBA 2.2 und MBA 3.2 werden sogar in Bereichen eingesetzt, in denen gleichzeitig eine Explosionsgefahr durch Stäube und Gase besteht.

MBA entwickelt nach Kundenwunsch auch Sonderlösungen für spezielle Messaufgaben. Seit September 2009 runden die Radar-Messgeräte MBA Puls 300 und MBA Puls 400 die bestehende Produktpalette ab.

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