EKS Engel

Preiswerter E/A-Wandler als bidirektionales Modul für Antrieb und Beleuchtung

19.04.2012 | Redakteur: Peter Königsreuther

Der bidirektional arbeitende E/A-Wandler von Engel arbeitet mit allen gängigen Faserarten zur Signalverarbeitung und steuert etwa Antriebe oder Beleuchtungssysteme. Bild: EKS Engel

EKS Engel präsentiert auf der Hannover-Messe 2012 den neuen Io-light 3300. Mit diesem hutschienenmontierbaren E/A-Wandler, der die Io-light-Familie um eine preiswerte 1-Kanal-Variante mit Kunststoffgehäuse erweitert, lassen sich laut Aussteller digitale Schaltsignale bidirektional via Lichtwellenleiter übertragen und wieder als digitale Signale ausgegeben.

So könnten beispielsweise Antriebe oder Beleuchtungen zuverlässig angesteuert und Statusangaben mittels Rückmeldung signalisiert werden. Insgesamt sollen mehr als 20 Ausführungen erhältlich sein, die sich nach Fasertyp und optischer Anschlusstechnik unterscheiden. Mit ihnen lassen sich Punkt-zu-Punkt-Verbindungen über Entfernungen bis 30 km aufbauen, teilt EKS mit.

E/A-Wandler für Multimode-, Singlemode-, POF- oder HCS/PCF-Fasern geeignet

Auf Anfrage seien auch Geräte mit einer Reichweite von 100 km lieferbar. Die Schaltsignale und die Rückmeldungen werden entweder über zwei Fasern oder – bei Ausführungen mit Bidi-Technik – lediglich durch eine Faser übertragen, heißt es zur Funktion.

Der E/A-Wandler, der 82 mm x 93 mm x 22,5 mm (H x T x B) misst, ist je nach Ausführung für Multimode-, Singlemode-, POF- oder HCS/PCF-Fasern geeignet, die sich über ST-, SC- beziehungsweise E-2000-Stecker andocken lassen. Für Single- und Multimodefasern stehen Versionen mit Bidi-Technik und SC-Steckern bereit. Die unterschiedlichen Ausführungen haben entweder einen Temperaturbereich von -40 bis 70 °C oder von -20 bis 55 °C.

Lichtwellenleiter-Technik aus einer Hand

Bei den digitalen Ausgängen handelt es sich um potenzialfreie Schließer-Relais, die für eine Strombelastung bis maximal 3 A ausgelegt sind. Der Status der Ein- und Ausgänge, der optischen Anschlüsse sowie der Spannungsversorgung (12 bis 24 VDC) wird über LED signalisiert. Zusätzlich hat der Io-light 3300 einen Kontakt, über den Fehler beispielsweise von einer speicherprogrammierbaren Steuerung ausgewertet werden können.

EKS Engel bietet LWL-Technik aus einer Hand. Das Produktspektrum reicht von Fiber-Optic-Systemen für verschiedene Feldbusse über Industrial-Ethernet-Switches bis hin zu LWL-Systemen zur Übertragung von Audio-, Video- und Telefonsignalen.

EKS Engel auf der Hannover-Messe 2012: Halle 9 Stand A03

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