Visualisierung

Autodesk 3ds Max 2011 durchbricht Rendering-Grenzen

13.03.2010 | Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Qualitativ hochwertige Bilder und Animationen können nun noch leichter und schneller erstellt werden Bild: Autodesk

Autodesk kündigte die neueste Version von Autodesk 3ds Max 2011 für Modellierung, Animation, Rendering und Compositing an. Das neue Release 2011 umfasst auch einen auf Knotenpunkten beruhenden Materialeditor, einen neuen Hardware-Renderer sowie einen Compositor mit großem Funktionsumfang und beschleunigt dadurch die Erstellung umwerfender Bild- und Unterhaltungsinhalte.

„Bei 3ds Max 2011 bestand die oberste Priorität darin, Artists die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen alltäglicher Arbeitsabläufe produktiver arbeiten zu können“, so Stig Gruman, Autodesk Vice President des Geschäftsbereichs digitale Unterhaltung. „Wir haben die wesentlichen Bestandteile des Software-Kerns völlig neu gestaltet, auf vielfachen Wunsch hin einen auf Knotenpunkten beruhenden Materialeditor integriert und außerdem den Arbeitsablauf grundsätzlich rationalisiert und mit völlig neuen Funktionen ausgestattet: die Painting-Werkzeuge und der Quicksilver Hardware-Renderer werden unseren Kunden dabei helfen, ihre Arbeiten innerhalb oder sogar noch vor Ablauf ihrer Fristen fertig zu stellen, ohne bei Kreativität oder Qualität Abstriche machen zu müssen.”

Wesentliche neue Funktionen in Autodesk 3ds Max 2011

  • Slate, ist ein völlig neuer, auf Knotenpunkten basierender Materialeditor, der Artists dabei unterstützt, die Beziehungen zwischen einzelnen Materialkomponenten einfacher visualisieren und überarbeiten zu können.
  • Der Quicksilver Hardware-Renderer ist eine völlig neue Multithread-Rendering-Engine, die sowohl Hauptprozessor (CPU) als auch Grafikprozessor (GPU) effektiv nutzt und so im Vergleich zu traditionellen Verfahren mithilfe herkömmlicher Grafikkarten bis zu zehn Mal schnellere Renderingzeiten bietet.
  • Die Möglichkeit, zahlreiche mit 3ds Max erstellte Textur-Maps und -Materialien im Darstellungsfeld zu betrachten, um Szenen so in einer originalgetreueren interaktiven Bildumgebung entwickeln und verfeinern zu können, ohne die eigentlichen Inhalte fortwährend neu rendern zu müssen.
  • Erweiterte Graphite- und Viewport-Canvas-Werkzeuge für die Modellierung sowie 3D- und 2D-Painting direkt im Darstellungsfeld. Dies umfasst außerdem die Möglichkeit, Objekte mithilfe spezieller Pinsel zu bearbeiten, um geometrische Effekte einfacher in eine Szene integrieren zu können.

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