08.08.11 | Autor / Redakteur: Michael Brückmann / Stefanie Michel

Dassault Systèmes veröffentlicht das Release 2012 seiner V6-PLM-Plattform. Neben mehreren Erweiterungen bietet das Software-Release einen leichteren Übergang zur Version 6-Umgebung und vereinfacht den Austausch zwischen Version 6 und anderen PDM-Systemen.
Mit dem Release 2012 der V6-PLM-Plattform stellt Dassault Systèmes eine offene Plattform für die übergreifende Zusammenarbeit bereit. Das Release bietet neue Möglichkeiten wie Lösungen für realistische Erfahrungen im Einzelhandel sowie Lösungen für eine weltweite Produktionssystem-Planung.
Dassault Systèmes ermöglicht es ab sofort, Engineeringdaten aus Catia Version 5 und Solidworks sowie aus Pro/Engineer, Inventor, NX, Solid Edge, Adobe Creative Suite und anderer Software in Enovia Version 6 zu verwalten. Dies ergänzt die letztjährige Ankündigung hybrider Produkt-Strukturen, bestehend aus Catia Version 5-, Catia Version 6- und Solidworks-Modellen, um Koexistenz und einen einfachen Übergang zu einer Version 6-Umgebung zu erleichtern. Grundlage dafür ist das Verständnis für die Vielfalt der Implementierungsumgebungen.
Release 2012 bietet, basierend auf XML und Web-Services, mehr Kompabilität zwischen Version 6 und anderen PDM-Systemen, indem es den bidirektionalen Austausch von Produkt-Strukturen mit exakter 3D-Geometrie in Step- und Catia V5-Formaten erlaubt. Neue Ebenen zur Integration von Version 6 in ERP-Systemen stehen nun auch in Release 2012 zur Verfügung, um den Austausch von Produkt-, Prozess-und Ressourcen-Daten zu verbessern.
Darüber hinaus führt Catia V6R2012 mehrere Erweiterungen im Systems Engineering ein, der multidisziplinären Entwurfs-Methodik, die Anforderungen sowie funktionale, logische und physische (RFLP) Produkt-Definitionen integriert. Das Catia System-Portfolio ist nun kompatibel mit System-Controllern führender Hersteller, wie zum Beispiel Simulink, und ermöglicht eine volle RFLP-Definition und -Rückverfolgbarkeit innerhalb von Catia.
„Einer der Schlüssel zur Innovation ist die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens sowie mit der gesamten externen Wertschöpfungskette. Jaguar Land Rover plant deshalb, Dassault Systèmes Version 6 PLM-Lösungen einzusetzen, um die globale Organisation mit dem 3D-Modell zu verbinden und dieses als Hauptstruktur für die Zusammenarbeit und Kommunikation zu nutzen“, erklärte John Knight-Gregson, der das PLM-Programm bei Jaguar Land Rover leitet. „Durch die Implementierung mit der Version 6-Plattform als ein einheitliches, offenes Backbone in allen Bereichen der Produktentstehung wird Jaguar Land Rover die Effizienz erhöhen und seine Automobil-Entwicklung weiter verbessern.“
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