13.12.11 | Redakteur: Stefanie Michel

Bosch Rexroth Tschechien setzt zur Entwicklung von Bühnentechnik in Zentral- und Osteuropa Autodesk Inventor und Autodesk Vault ein. Damit lies sich beispielsweise das komplexe Bühnensystem des Staatszirkus Minsk simulieren und die Animationsmöglichkeiten bei der Kommunikation mit den Kunden nutzen.
Der Bereich Systems & Engineering, der bei Bosch Rexroth für die Entwicklung komplexer Bühnensysteme verantwortlich ist, entwickelte mithilfe von Autodesk Inventor und Autodesk Vault drei Vorzeigeprojekte für Theater in der Slowakei und in Polen sowie ein aufwändiges Bühnensystem für den Staatszirkus in Minsk.
Als Teil des Projekts in Minsk haben die Ingenieure von Bosch Rexroth ein System ausgearbeitet, bei dem sich die Arena innerhalb weniger Minuten automatisch verändern lässt. Das System ist wie ein „Jukebox“-Container konstruiert: Die einzelnen Böden sind übereinander positioniert und schieben sich mithilfe eines hydraulischen Motors rein und raus. Der Container, der 70.000 Einzelteile enthält, wird über ein zentrales Kontrollpanel mit nur einem Knopfdruck bedient. Es verwandelt die Manege auf Wunsch von einer Arena für Tiere zu einem künstlichen Eisboden oder zu einem Tanzboden mit eingelassenen Lichtern.
Für Petr Suchomel, Konstrukteur für Bühnentechnologie bei Systems & Engineering in der Tschechischen Republik, war Autodesk Inventor eine hervorragende CAD-Software: „Die Visualisierungen und Animationen, die wir mit Inventor erstellt haben, und die auf dem realen Zirkusgebäude basierten, haben uns dabei geholfen, den Kunden von unserer Lösung als die beste Wahl zu überzeugen. Dank des realistischen digitalen Prototyps mussten wir während des Bauprozesses kaum Änderungen am Modell vornehmen. Das sparte Kosten durch das Vermeiden von Nacharbeiten.“
Eine der Herausforderungen für die Konstrukteure beim Minsk-Projekt war, dass die Bühne dem Gewicht mehrerer großer Tiere standhalten musste, der Raum unter der Arena aber sehr beschränkt ist. Hinzu kam, dass die Böden mit einer Genauigkeit von einem Millimeter auf der Bühne positioniert werden mussten. Das komplette System wurde mit Autodesk Inventor konstruiert.
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