18.01.12 | Redakteur: Stefanie Michel

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwartet bis 2017 weiterhin Wachstum auf den Märkten für Plant-Asset-Management- und Product-Liftcycle-Management-Systemen sowie erweiterten Managementlösungen.
Der Einsatz von Plant-Asset-Management- und Product-Lifecycle-Management-Systemen hat einen erheblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen. In Kombination ergibt die Kombination von PAM (Software zur Verwaltung von Anlagegütern) und PLM (Software für das Produktlebenszyklusmanagement) eine erweiterte Managementlösung, die nach Einschätzung der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (F&S) Basis für nachhaltige Unternehmenskonzepte sein wird.
Nach der F&S-Studie wurden auf dem europäischen Markt für erweiterte Managementlösungen (PAM und PLM) 2010 rund 384,1 Mio. US-Dollar im Bereich PAM und 3370,7 Mio. US-Dollar im Bereich PLM erwirtschaftet. Bis 2017 sollen die Umsätze mit PAM auf 646,8 Mio. US-Dollar und mit PLM auf 5529,2 Mio. US-Dollar steigen. „Die Einhaltung der Vorschriften, eine erhöhte Sicherheit, verstärkte Designinnovation und verbesserte Produktionsverfahren sind ausschlaggebende Faktoren für das Wachstum von erweiterten Managementlösungen in Europa“, ist Senior Research Analyst Karthik Sundaram überzeugt.
So soll sich das Streben der Endnutzer nach einer optimierten Nutzung von Anlagegütern bei reduzierten Betriebskosten positiv auf den europäischen PAM-Markt auswirken, während der wachsende Bedarf an Produktinnovation das Absatzpotenzial von PLM erweitern dürfte.
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