15.09.2008 | Redakteur: Claudia Otto

Die zur Motek 2008 von Hoerbiger-Origa vorgestellte neue Baureihe elektrischer Linearantriebe vereint unter dem Namen ODS – Origa-Drive-System anwenderfreundliche Flexibilität bezüglich Montage- und Anbaumöglichkeiten. Zudem biete sie integrierbare Optionen wie Endlagenschalter und -dämpfer, Wegmess- und Bremssysteme oder auch Zentralschmierung und optimierte Energiekettenmitführung.
Die Linearantriebe von Hoerbiger-Origa sind sowohl für Spindel- (Kugelgewinde- oder Trapezgewindespindel-) wie auch Riemen- und Linearmotorantrieb konzipiert. Damit lassen sich den Angaben zufolge Anwendungen abdecken, bei denen es auf die sichere Bewegung bei großen Massen und Kräften, aber auch auf schnelle Bewegungen und hochpräzise Positionierung ankommt.
Sei es direkt auf dem Maschinenbett oder freitragend – ein Standard-Lochbild, die auch kundenspezifisch ausgeführt werden kann, bietet ebenso wie die alternative Befestigung über T-Nuten im Profilkörper viele Möglichkeiten bei der Wahl der Montagepunkte. Durch ihr modulares Design können die Linearantriebe von Hoerbiger-Origa mit oder ohne Abdeckung betrieben werden. So lassen sich je nach Einsatzumgebung die Schutzarten IP20 oder IP54 erzielen.
Auch die Endlagenschalter können sowohl innerhalb als auch außerhalb der leicht – da ohne Montagehilfe – entfernbaren Abdeckungen montiert werden. Die Endlagenschalter – mit Reedkontakt oder elektronisch ausgeführt – machen den Linearantrieb laut Hoerbiger-Origa sicher und komfortabel. Denn ein hartes Aufschlagen in den Endlagen des Antriebs und der damit verbundene Verschleiß lassen sich so rechtzeitig und wirkungsvoll vermeiden, wie es heißt. Bei besonders hohen Verfahrgeschwindigkeiten lassen sich die Endlagenschalter für maximalen Komfort zudem mit zusätzlichen Endlagendämpfern kombinieren.
Für den Fall des Betriebs der Linearantriebe mit Abdeckungen kann eine Schmierung von zentraler Stelle erfolgen, ohne dass die Abdeckungen dafür abgenommen werden müssen. Dies spare Zeit und reduziere Stillstandszeiten. In Situationen, in denen der Antrieb unter Last gestoppt und gehalten werden muss, sorgen wahlweise pneumatische oder elektrische Halte-Bremssysteme für die nötige Sicherheit. Sie halten den Mitnehmer beziehungsweise die darauf befindlichen Werkstücke etwa in kritischen Übergabe- oder Bearbeitungsprozessen in ihrer exakten Position – selbst bei vertikalen Bewegungsabläufen, wie Hoerbiger-Origa erklärt.
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