Untreueverdacht

Neue Ermittlungen gegen Jahns

16.07.12 | Redakteur: Robert Weber

Prof. Dr. Christoph Jahns war auch auf den Dortmunder Gesprächen immer ein gern gesehner Gast und Referent. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Untreue.
Prof. Dr. Christoph Jahns war auch auf den Dortmunder Gesprächen immer ein gern gesehner Gast und Referent. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Untreue. (Bild: BVL)

Der Logistikprofessor und Supply-Chain-Experte Christopher Jahns bleibt weiter im Fokus der Staatsanwaltschaft. Nach Medieninformationen haben die Juristen in Wiesbaden ein neues Ermittlungsverfahren wegen Untreue eingeleitet. Der ehemalige Hochschulpräsident der European Business School (EBS) soll die Lehranstalt um 450.000 Euro geschädigt haben.

Alfred Dierlamm, Verteidiger von Jahns, bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“. Die Staatsanwaltschaft beanstande zwölf Rechnungen, die Jahns-Firmen an das Supply Chain Management Institute (SMI) der EBS gestellt habe, schreibt die „Wormser Zeitung“. „Dazu soll es weder vertragliche Grundlagen, noch Leistungsnachweise oder Leistungsbeschreibungen geben“, berichtet die Zeitung weiter.

Vorwürfe zurückgewiesen

Die Verteidigung beruft sich indes auf ein Gutachten des LKA, in dem die Ermittler zu dem Ergebnis kommen, dass kein Anfangsverdacht bestehe, heißt es weiter. „Mein Mandant weist die neuen Vorwürfe mit Entschiedenheit zurück“, zitiert die Lokalzeitung Dierlamm.

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