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J. Schmalz GmbH

Individuell konzipierte Sauggreifer lassen Luft für neue Anwendungen

| Autor / Redakteur: Katrin Günther / Peter Königsreuther

Vakuumsauggreifer sind heute in der manuellen und automatisierten Handhabungstechnik ein fast unverzichtbares Element. Anfangs lediglich für das sichere Bewegen von flachen Bauteilen mit meist glatten Oberflächen eingesetzt, können anwendungsspezifisch angepasste Typen das Einsatzspektrum erheblich erweitern.

Heutzutage gibt es diverse Möglichkeiten für den Einsatz von Vakuumsauggreifern. Da diese sich den verschiedenen Kundenanforderungen anpassen lassen, eröffnen diese Elemente Konstrukteuren und den Herstellern von Handhabungstechnik und Sondermaschinen größere Gestaltungsfreiräume. Die J. Schmalz GmbH aus Glatten gilt bei Fragen zum Thema Sauggreifer als ein Unternehmen, das für nahezu jede Aufgabe das passende Produkt aus einer breiten Auswahl bieten kann. Egal, ob es sich dabei um besonders kleine Greifer für die Elektronikbranche, große Systeme für den Bereich Windkraftanlagen oder um Spezialisten für empfindliche, verschmutzte oder forminstabile Teile handelt.

Runde Flachsauger für Werkstücke mit glatter Oberfläche

Bei den Sauggreifern aus der Produktreihe PFYN handelt es sich um standardisierte Komponenten mit Durchmessern von 1 bis 200 mm. Die kleinsten Sauggreifer diesen Typs werden vorwiegend in der Elektronikfertigung, etwa für Bestückungsaufgaben, angewendet (Bild 1 – siehe Bildergalerie) – so kann der Sauggreifer mit 1 mm Durchmesser Bauteile mit einer Saugkraft von 0,03 N transportieren.

Die PFYN-Typen sind als runde Flachsauger für alle Werkstücke mit glatter oder leicht rauer Oberfläche geeignet. Ihre Dichtlippen können aus verschiedenen Materialien bestehen: Dazu gehören etwa der von Schmalz speziell entwickelte Hochtemperaturwerkstoff HT1 oder das temperaturresistente Silikon (SI) für das sichere Transportieren heißer Teile.

Sind die Lippen aus Perbunan (NBR-AS) gefertigt, können empfindliche Werkstücke auch antistatisch aufgenommen werden. Wegen ihres geringen Innenvolumens lassen sich die Sauggreifer in sehr kurzer Zeit evakuieren. Das ermöglicht schnelle Zyklen und unterstützt die Prozessdynamik.

Sauggreifsystem mit 42 Saugplatten zum Handling von Windkraft-Rotorblättern

Das Gegenstück bilden Saugplatten mit einer speziellen Schwammgummidichtung, die Rotorblätter für Windkraftanlagen sicher greifen können. Das bislang größte Sauggreifsystem für solche Bauteile ist 58 m lang und arbeitet mit 42 Saugplatten zum Handling von maximal 5 t schweren Teilen.

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