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IT-Sicherheit

Industrie 4.0 erfordert spezielle Sicherheitslösungen

| Autor / Redakteur: Harald Schöning / Claudia Otto

Durch Industrie 4.0 öffnet sich die Fabrikhalle anderen Unternehmensbereichen sowie der Außenwelt und wird dadurch angreifbar.
Durch Industrie 4.0 öffnet sich die Fabrikhalle anderen Unternehmensbereichen sowie der Außenwelt und wird dadurch angreifbar. (Bild: peshkova - Fotolia.com)

Industrie 4.0 bedeutet die Vernetzung von IT und Produktion innerhalb eines Unternehmens sowie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies öffnet die Produktionssysteme nach außen und birgt neue Sicherheitsrisiken. Produzierende Unternehmen müssen ihre IT-Sicherheitskonzepte entsprechend ausweiten.

Bislang wird unter dem Stichwort Sicherheit in klassischen Industrieunternehmen primär die „Safety“ betrachtet, also etwa der Schutz der Arbeitnehmer vor Unfällen; IT-Sicherheit (Security) wird bestenfalls unter dem Aspekt der Ausfallsicherheit betrachtet. Bei der Ausfallsicherheit hat die Resilienz der Produktion, das heißt ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber unvorhergesehenen Ereignissen (Störungen), höchste Priorität: Stehen die Bänder auch nur für wenige Minuten still, entstehen durch Produktionsausfälle immense Schäden. Dieser Fokus auf die Produktionsstabilität hatte auch seine Berechtigung, solange die Fertigung innerhalb der eigenen Fabrikhalle mehr oder weniger vor äußeren Eingriffen abgeschottet war. Durch Industrie 4.0 öffnet sich die Fabrikhalle anderen Bereichen des Unternehmens, aber auch der Außenwelt und wird dadurch angreifbar. Industrie 4.0 basiert auf dem Datentransfer über Unternehmensgrenzen hinweg: Unternehmen tauschen Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus.

Datenmissbrauch und Angriffe auf Produktionsvorgänge verhindern

Diese Öffnung gegenüber Lieferanten, Kunden und Partnern bietet Cyberkriminellen und Industriespionen eine enorme Angriffsfläche. Zum einen sind die ausgetauschten Daten hochsensibel, lassen Rückschlüsse auf Produkte und Produktionsverfahren zu. Als wettbewerbsrelevante Informationen dürfen sie daher nicht in fremde, unbefugte Hände geraten. Zum anderen müssen Angriffe auf die Produktionsvorgänge selbst, wie ein „Denial of Service“ oder Fremdsteuerung von Maschinen von außerhalb verhindert werden. Deshalb sind für Industrie 4.0 Sicherheits- und Vertrauensinfrastrukturen erforderlich, über die der automatische Datentransfer zuverlässig und vertraulich abgewickelt werden kann.

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