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Wiwox Surface Systems

Kompakte Reinigungsöfen lassen sich ohne Genehmigung nach BimSchG betreiben

| Autor: Stéphane Itasse

Thermischer Reinigungsofen der neuen Baureihe Wiwox IGG.
Bildergalerie: 2 Bilder
Thermischer Reinigungsofen der neuen Baureihe Wiwox IGG. (Bild: Wiwox)

Mit der Baureihe IGG stellt die Wiwox GmbH Surface Systems aus Erkrath eine neue, kompakte Generation thermischer Reinigungsöfen vor. Diese Öfen dienen der schonenden und wirtschaftlichen Entfernung von Lacken und Kunststoffen auf temperaturbeständigen Oberflächen.

Die verbesserte Technik mit einer lernfähigen Siemens-Steuerung erlaubt die präzise Einhaltung der Prozesstemperaturen, wie der Hersteller mitteilt. Jetzt könnten auch empfindliche Werkstücke wie Folienblasköpfen oder Faserdüsen, die sonst nur in einer Vakuumpyrolyse gereinigt wurden, behandelt werden. Die Ofenbeschickung erfolge mittels Hochhubwagen. Hierfür könnten Euro-Gitterboxen beziehungsweise Stahlpaletten mit bis zu 1000 kg Chargengewicht verwendet werden.

Mit Nutzmaßen von 120 cm × 80 cm × 95 cm (B x T x H) ist diese IGG- Ofenbaureihe nach BimSchG. genehmigungsfrei, wie es in der Mitteilung des Herstellers heißt. Beim exakt kontrollierten Reinigungsprozess würden organische Rückstände auf Werkstückoberflächen allein durch Temperatur in einer inerten Atmosphäre zersetzt. Je nach Anwendung lägen die Reinigungstemperaturen bei 300 bis 600° C. Die Pyrolysegase würden anschließend in einer Nachverbrennungskammer bei 850° C vollständig verbrannt und über einen Edelstahlkamin nach Außen geleitet. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften der TA-Luft sei stets gewährleistet. Der maximale Erdgasverbrauch liege bei circa 6,5 m³/h.

Die thermische Reinigung von Werkzeugen und Vorrichtungen im Pyrolyseprozess biete eine Alternative zur chemischen oder mechanischen Entschichtung von metallischen Oberflächen. Abhängig vom eingebrachten Werkstückgewicht und dessen Anteil an Lack.beziehungsweise Kunststoff seien Prozesszeiten von circa 4 bis 12 h zu veranschlagen. Verbleibende Aschereste auf der Werkstückoberfläche lassen sich laut Mitteilung leicht entfernen. Das gesamte Verfahren garantiere geringe Wartungs- und Betriebskosten.

Im Wiwox-Lohnreinigungscenter haben Kunden laut Mitteilung die Möglichkeit, Versuche mit verschmutzten Teilen aus ihrer eigenen Produktion durchzuführen. Sie erhielten somit die Transparenz zur Ermittlung von Nutzen und Kosten des Verfahrens.

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