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Imes-icore auf der Metav 2016

Laserbearbeitung und hochflexible Zerspanungssysteme

| Redakteur: Peter Königsreuther

Vielseitig und Flexibel beim Fräsen ist die Platinum-X-Baureihe von imes-icore. Drei Anlagen fertigen bei einem Zulieferer etwa Teile für den BMW-i3.
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Vielseitig und Flexibel beim Fräsen ist die Platinum-X-Baureihe von imes-icore. Drei Anlagen fertigen bei einem Zulieferer etwa Teile für den BMW-i3. (Bild: imes-icore)

Imes-icore präsentiert in Düsseldorf außer Bearbeitungszentren für die Zerspanung auch seine maschinengewordene Expertise in Sachen Laserbearbeitung. Drei Standardsysteme der i-Las-Baureihe sind mit dabei und können in Halle 16 am Stand C77 näher unter die Lupe genommen werden.

Jeder Zerspanungsstrategie gewachsen

Zulieferer und Dienstleister vieler Branchen stehen vermehrt unter dem Druck, schnell und prozesssicher höchste Qualität zu fertigen. Aber auch Vielseitigkeit und Flexibilität des Maschinenparks sind für den Wettbewerbsvorsprung extrem wichtig. Nicht zuletzt deswegen entscheiden sich marktführende Konzerne wie Dura Automotive Systems für Fräsmaschinensysteme der Platinum-Serie aus dem Hause imes-icore, wie es heißt.

Dabei setze Dura auf zwei Platinum X3 und eine Platinum X5 bei der Teilefertigung des BMW-i3. Die patentierte Metall-/Granit-Sandwichkonstruktion bilde dabei die solide Basis für präzise Ergebnisse. In Kombination mit den optional erhältlichen Linearantrieben, kann durch die hohen Vorschubgeschwindigkeiten eine herausragende Dynamik erreicht werden, wie es weiter heißt. Für die zuverlässige Umsetzung auch komplexer Frässtrategien sollen High-End-Steuerungen von B&R oder Heidenhain sorgen. Ferndiagnose und -wartung garantieren weltweit eine hohe Maschinenverfügbarkeit, so imes-icore.

Die Platinum-Maschinenserie ist als drei-, vier- und fünfachsiges Frässystem mit vielen Variationsoptionen erhältlich. Mit einem Laserschneidsystem erweitert, werde die Maschine auch für das Trennen dünner Blechen oder anderen Materialien ideal.

Laserbearbeitung vom Standard bis zur Sondermaschine

Der Arbeitsbereich der Standardmaschinensysteme reicht dabei nach eigenen Angaben von 400 mm × 300 mm bis 2000 mm × 1000 mm. Dank der kompakten Bauweise dieser Systeme sei die Aufstellfläche nicht viel größer als der Arbeitsbereich.

Die Systeme sind mit einer Laserquelle SPI oder IPG von 500 W oder 150/1500 Watt ausgerüstet, können aber auch leicht mit Laserquellen bis zu 4000 W ausgerüstet werden. Mit der Leistung von 500 W kann zum Beispiel Edelstahl bis 2,5 mm Dicke geschnitten werden. Ebenfalls ist möglich auch Aluminium, Messing und Kupfer mit diesem Laser zu trennen.

Der Schneidkopf ist mit einem Höhensensor ausgestattet der es ermöglicht, dass der Abstand zwischen dem Plattenmaterial und Schneidkopf immer konstant bleibt, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Drei Standardtypen hat imes-icore momentan im Portfolio:

  • Die i-Las Desk ist eine kleine Desktopmaschine mit einem Schneidbereich bis zu 400 mm × 300 mm. Dieses System kann auf einem Arbeitstisch aufgestellt und betrieben werden;
  • Die i-Las Flat (eco) ist eine Kompaktanlage, die mit einer stabilen Aluminiumkonstruktion aufgebaut ist. Die Y-Achse wird mit einem Gantry-Antrieb betrieben, um eine hohe Verfahrgeschwindigkeit zu erreichen. Der Verfahrbereich beträgt 1000 mm × 600 mm;
  • Die i-Las Platinum gilt im Sortiment als echtes Premiumsystem, welches einen massiven Granit-Stahl-Aufbau besitzt. Das dazu verwendete Naturgranit garantiere eine hohe Genauigkeit und Stabilität. Die Antriebsachsen können wahlweise mit Kugelumlaufspindeln oder mit hochwertigen Linearmotoren ausgestattet werden. Letztere sorgen laut Hersteller für eine hohe Dynamik und Schneidgeschwindigkeit der Maschine bei gleichzeitig sehr hoher Genauigkeit durch die integrierten Längenmessysteme. Die Y-Achse ist auch als Gantry-Version aufgebaut. Die abdeckbare Verfahrfläche liegt bei 2000 mm × 1000 mm.

Kundenspezifische Laseranlagen, sind meist verändert in Größe und Ausstattung, beziehungsweise angepasst an den individuellen Bedarf des Kunden oder der Applikation, sind laut Hersteller natürlich auch immer machbar.

Alle Maschinen werden außerdem mit einer benutzerfreundliche Bedienoberfläche und integrierter CAD/CAM-Software geliefert – also als Komplettsysteme, wie es heißt. Bei den Systemen kommen proportional gesteuerte Schneidgasventile zum Einsatz: so werde der Gasdruck durch die Software automatisch gesteuert. Die Maschinen können mit Laserquellen bis maximal 4 kW ausgestattet und betrieben werden.

Für die Sicherheit sorgt laut imes-icore eine normgerechte Sicherheitsausrüstung, mit der die Laserschneidmaschinen ausgeliefert werden. Und auch für schon bestehende Lasersysteme vor Ort bietet der Bearbeitungsmaschinen-Spezialist zusätzliche Sicherheitseinrichtungen an, wie zum Beispiel spezielle mobile Leinwände, Vorhänge und Fenstergläser.

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