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Datensicherheit

M2M-Kommunikation: Sicherheitsstrategien für die industrielle Fertigung

| Autor / Redakteur: Thomas Schmidt / Reinhold Schäfer

Mit der umfassenden und andauernden Vernetzung aller produktionsrelevanten Komponenten steigt auch das Gefahrenpotenzial für unerwünschte Eingriffe in die Fertigung merklich an.
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Mit der umfassenden und andauernden Vernetzung aller produktionsrelevanten Komponenten steigt auch das Gefahrenpotenzial für unerwünschte Eingriffe in die Fertigung merklich an. (Bild: Rainer Plendl - Fotolia)

Eine Industrie-4.0-gerechte Fertigung erfordert effizientere Prozesse, weniger Ausschuss und eine vorausschauende Maschinenwartung mit einer umfassenden Machine-to-Machine-Kommunikation. Dazu benötigt man jedoch eine solide Sicherheitsstrategie, um Bedrohungen wie Schadsoftware und Industriespionage abzuwenden. IT-Dienstleister können dabei helfen.

Erst wenige Jahrzehnte ist es her, dass Elektronik und IT unseren Arbeitsalltag merklich veränderten, da wird schon die nächste industrielle Revolution ausgerufen: Durch den großflächigen Einzug von IT in den industriellen Fertigungsprozess findet derzeit ein Paradigmenwechsel statt, der so spannungsgeladene Begrifflichkeiten wie Industrie 4.0 oder das zweite Maschinenzeitalter heraufbeschwört. Denn bislang beschränkten sich die in der Produktion verbauten IT-Komponenten darauf, kurze Systemabfragen zu ermöglichen, um den genauen Produktionsstatus abzurufen. Sprich: Die hergestellte Verbindung zwischen Maschine und IT-Infrastruktur war zeitlich sehr begrenzt und ohne direkten Einfluss auf die Produktion.

Heute sieht das anders aus: Einzelne Maschinenkomponenten interagieren ständig miteinander, tauschen Messwerte aus und stellen ihre Daten anderen Maschinen entlang der gesamten Fertigungskette zur Verfügung – auch standortübergreifend. Und es kommt zu einer entscheidenden Vermischung von Office- und Produktions-IT: Bestellsysteme kommunizieren in Echtzeit mit Maschinen, lenken und steuern Produktionsprozesse.

Chancen und Risiken von M2M-Kommunikation

An die Stelle der kurzen Statusabfragen tritt heute also eine permanente Vernetzung verschiedenster IT-Komponenten, die zur Voraussetzung für die automatisierte Fertigung wird. Für die Industrie bringt das ein immenses Entwicklungspotenzial mit sich. So ermöglicht die Steuerung der laufenden Produktion durch Machine-to-Machine-Kommunikation in Echtzeit eine Dynamisierung der ehemals statisch-linearen Prozesse. Das führt zu einer größtmöglichen Flexibilität, was die kundenspezifische Individualisierung von Produkten angeht. Gleichzeitig können Verarbeitungsungenauigkeiten im folgenden Produktionsschritt ausgeglichen werden, sodass weniger Teile aussortiert werden müssen. Und zu guter Letzt lassen sich Ausfallzeiten im Wartungsfall verhindern, wenn Maschinen ihren Verschleiß selbst überwachen und rechtzeitig bekanntgeben: Predictive Maintenance ist hier das Schlagwort.

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