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Zukunft Personal 2014

Machos in der Chefetage – Können Frauen die Arbeitswelt verändern?

| Redakteur: Jürgen Schreier

Bascha Mika: „Wir brauchen gesellschaftliche Veränderungen, aber auch die Einsicht, dass wir uns selbst am Schopf packen und die Chancen nutzen müssen. Das kann man nicht auseinanderdividieren.“
Bascha Mika: „Wir brauchen gesellschaftliche Veränderungen, aber auch die Einsicht, dass wir uns selbst am Schopf packen und die Chancen nutzen müssen. Das kann man nicht auseinanderdividieren.“ (Bild: Spring Messemanagement)

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Der Frauenanteil in Vorstandsposten von DAX-30-Unternehmen schrumpft. Gerade noch zehn Frauen sind derzeit im Amt bei insgesamt 183 Vorstandsmitgliedern. Was können Personaler und die Frauen selbst dagegen tun? Am 16. Oktober 2014 geht die Publizistin Bascha Mika diesen Fragen in einem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal nach.

Mit mehr Frauen im Beruf und in Führungsetagen könne die Arbeitswelt „irgendwann farbiger und schöner werden“, sagte einmal der frühere Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Josef Ackermann. Nicht als Kollegin, nicht als Konkurrentin, schon gar nicht als Chefin will Ackermann Frauen sehen. Ist er mit dieser Haltung einfach gestrig oder spricht er nur aus, was viele Männer noch immer darüber denken? Und wenn ja, was können Personalverantwortliche und die Frauen selbst dagegen tun? Am Donnerstag, 16. Oktober geht Bascha Mika, Publizistin und Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, diesen Fragen in einem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal in Köln nach.

Frauenanteil in den Vorständen schrumpft

Der Frauenanteil in Vorstandsposten von DAX-30-Unternehmen schrumpft. Gerade noch zehn Frauen sind derzeit im Amt – bei insgesamt 183 Vorstandsmitgliedern. Zu dieser Entwicklung haben vor allem die Abtritte von Frauen im Personalvorstand beigetragen – darunter Marion Schick (Deutsche Telekom), Angela Titzrath (Deutsche Post) und Elke Strathmann (Continental).

„Die Strukturen sind auf Vorstandsebene nach wie vor so, dass es selbst für hochqualifizierte Frauen extrem schwer ist, sich zu behaupten“, ist die Publizistin Bascha Mika überzeugt. Als Vorstandsmitglieder sähen Frauen sich mit männlicher Dominanz konfrontiert – mit Kommunikationsverhalten, Ritualen und Übereinkünften, die nicht die ihren seien. Einzelne Frauen könnten in solchen Männerriegen selten etwas ausrichten und eigene Duftmarken setzen.

Männliche Monokulturen wiegen stärker als wirtschaftlicher Erfolg

Deshalb befürwortet Bascha Mika die Frauenquote in Aufsichtsräten: „Es braucht eine gewisse kritische Masse, eine bestimmte prozentuale Anzahl von Personen in einer Gruppe, um die Kultur ansatzweise zu verändern.“ Unternehmen vermittelten oft den Eindruck, sie seien ausschließlich ihrem wirtschaftlichen Erfolg verpflichtet. Aber in Wirklichkeit drängten die männlich geprägten Kulturen ökonomische Ziele in den Hintergrund. Denn es sei längst bekannt, dass gemischte Teams viel besser arbeiteten als „Monokulturen“.

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