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Kosteneffizienz/Leistungssteigerung/Leichtbau

Hirschvogel präsentiert neue Patente

| Autor: Stéphane Itasse

Kleine Erhöhungen im Bauteil ermöglichen es, die Länge zwischen Zentren auf ein genaues Maß zu kalibrieren: Mit diesem Patent will Hirschvogel die Fertigungskosten senken.
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Kleine Erhöhungen im Bauteil ermöglichen es, die Länge zwischen Zentren auf ein genaues Maß zu kalibrieren: Mit diesem Patent will Hirschvogel die Fertigungskosten senken. (Bild: Hirschvogel)

Der Massivumformer Hirschvogel Automotive Group hat sein Portfolio mit drei neuen Patenterteilungen erweitert . Diese führen zu einer kostengünstigeren Fertigung innerhalb der Hirschvogel-Prozessketten oder in Bearbeitungsprozessen beim Kunden, erhöhen die Leistungsfähigkeit von Bauteilen oder ermöglichen leichtere Komponenten, wie das Unternehmen mitteilt.

Bei der Erfindung Kalibrierzentrum schlägt Hirschvogel vor, in eingeschmiedeten Zentren in wellenförmigen Bauteilen (Antriebswellen für Hinterachsdifferentiale, Bauteile in Gleichlaufgelenkwellen, Getriebewellen) zusätzliche kleine Erhöhungen einzubringen.

Kleine Erhöhungen erlauben Verzicht auf Abläng- und Zentriervorgänge

Diese Erhöhungen erlauben es, noch im gleichen Maschinendurchlauf – und damit ohne wesentliche zusätzliche Kosten – die Länge zwischen Zentren auf ein genaues Maß zu kalibrieren, wie es heißt. Damit können auch bei hohen Genauigkeitsanforderungen an den Abstand der Zentren-Auflagenflächen (± 0,15 mm) kostengünstige Bauteile gefertigt werden, bei denen der Verzicht auf Abläng- und Zentriervorgänge zu Kosteneinsparungen in der Fertigbearbeitung führt.

Das Patent verdrehte Hirth-Verzahnung beruht auf Erkenntnissen zur Belastung von Hirth-Verzahnungen zur Drehmomentübertragung, die einbaufertig angeschmiedet werden. Bei einer Drehung der Zähne kann das übertragbare Drehmoment in die Hauptantriebsrichtung erhöht werden. Damit liegt zudem eine Geometrie vor, die nicht anderweitigen Schutzrechten unterliegt und dadurch die weitere Verbreitung von Hirth-Verzahnungen an umgeformten Bauteilen wesentlich erleichtern wird.

Innen hohle Wälzlagerfläche für die Nadellagerung einer Ausgleichswelle erzeugt

Die Idee Ausgleichswellen mit hohlem Lager adressiert den Leichtbautrend bei Motorkomponenten. Durch die Kombination umformtechnischer Teilprozesse wird eine Wälzlagerfläche für die Nadellagerung einer Ausgleichswelle erzeugt, die im Inneren hohl ist. Diese Geometrie wäre zerspantechnisch in dieser Ausprägung nicht wirtschaftlich herstellbar. Die Lagerfläche bleibt auf der Unwuchtseite, auf der das Wälzlager hohe Tragkräfte aufnehmen muss, sehr massiv. Der Hohlraum mit geringerer Abstützwirkung liegt auf der Nicht-Unwuchtseite der Welle, auf der das Wälzlager funktionsbedingt keine Traglasten übernimmt. Dort hat die Lagerfläche nur die Funktion, die Wälzkörper in Position zu halten.

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