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LPKF Weldingquipment

Mehr Produktivität beim Kunststoffschweißen

| Redakteur: Peter Königsreuther

LPKF ist Spezialist für das Kunststoffschweißen und stellt jetzt dafür eine neue Systemsoftware und eine neue Schweißanlage vor, wie es heißt.
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LPKF ist Spezialist für das Kunststoffschweißen und stellt jetzt dafür eine neue Systemsoftware und eine neue Schweißanlage vor, wie es heißt. (Bild: LPKF)

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Die Medizintechnik stellt laut LPKF besonders hohe Ansprüche an dort genutzte Produkte. Im Rahmen der Medtec wierde das Unternehmen eine neue Systemsoftware sowie eine Laserschweißanlage vorführen, die dabei helfe, dass Anwender die Herausforderungen meistern.

Manchmal sind es nicht die großen Maschinen, die einen Produktionsfortschritt versprechen, wie LPKF meint. Auf der Medtec in Stuttgart zeige man deshalb Verfahren und Entwicklungen, mit denen sich Produktivität und Wirtschaftlichkeit deutlich steigern ließen und welche diese Meinung bestätigen sollen.

Die neuen LPKF-Laserschweißsysteme werden mit einem kalibrierten Arbeitsbereich, einer Soft-SPS und der leistungsfähigen CAM-Software LPKF Proset 3D ausgeliefert, wie das Unternehmen sagt. Proset 3D übernehme dabei die CAD-Daten für das Spannwerkzeug sowie das Produkt und ermittele daraus in wenigen Minuten optimale Schweißkonturen – auch mit einer in z-Richtung variierenden Schweißebene. Dank kalibriertem Arbeitsbereich lassen sich diese Daten direkt an alle LPKF-Systeme mit Soft-SPS übertragen, heißt es weiter. Und damit sei die Projekteinrichtung dann auch bereits abgeschlossen. Eine weitere Einrichtung am Schweißsystem ist laut LPKF nicht erforderlich. Die so erzeugten Prozessparameter lassen sich dann ohne weitere Modifikation an LPKF-Lasersystemen mit kalibriertem Arbeitsbereich abarbeiten, wie LPKF anmerkt.

Eine echte Premiere auf der Medtec werde es auch geben. Denn LPKF stellt eine Möglichkeit vor, die für Schweißmaschinen aus dem Bestand vorgesehen ist: lPKF beschreibt, dass dabei die Software LPKF Weldpro Light die Prozessdaten aus Proset 3D, nach einer einmaligen Maschinenkalibrierung übernimmt, was problemlos funktioniert.

Feinfokus für filigrane Schweißnähte

Ein weiteres Exponat ist die kürzlich angekündigte Inlineweld 6200, heißt es. Dieses System werde in kundeneigene Produktionslinien integriert, verfüge über eine Profinet-Schnittstelle und werde über das vorhandene MES angesteuert. Ganz neu aber ist die Version mit einem Feinfokus-Laser. Diese Ausführung sei für besonders feine und präzise Schweißungen vorgesehen und könne für Schweißnähte mit einer Breite zwischen 0,7 mm und 2,5 mm eingesetzt werden.

Zu den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik passt, wie es weiter heißt, auch das LPKF TMG 3. Dieses Transmissionsmessgerät ermittle Absorptionswerte von Bauteilen als Stand-alone- oder Integrationslösung in der Wellenlänge des Schweißlasers. Dank einer Zertifizierung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt werden diese Messgeräte seit Dezember 2016 mit einem Werkskalibrierschein ausgestattet und erfüllen die Maßgaben der DIN 9001 zur lückenlosen Produktüberwachung im Herstellungsprozess, betont LPKF.

Eine weiteres Highlight nutzt einen Laser mit einer Wellenlänge von rund 2000 nm zur Fertigung flacher klar-klar-Verbindungen sagt LPKF. Die Schweißung erfolge durch eine präzise Fokussierung auf die Schweißebene. Die LPKF Precisionweld ist laut Beschreibung ein kompaktes Schweißsystem für die Herstellung von Mikrofluidiken. Dank neuer Lasertechnologie und einer speziellen Überdruckspanntechnik gelinge es transparente Mikrofluidiken zu schweißen, ohne die empfindlichen Kanäle zu beeinträchtigen. MM

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