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Trockenschmierung

Mit Aerosol-Trockenschmierung zu weniger Wärme an der Schneide

| Autor / Redakteur: Reiner Rother / Rüdiger Kroh

Bild 1: Mit der Aerosol-Trockenschmierung können die Prozessparameter beim Drehen, Fräsen und Bohren nach oben verschoben werden. (Bild: Iscar)
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Bild 1: Mit der Aerosol-Trockenschmierung können die Prozessparameter beim Drehen, Fräsen und Bohren nach oben verschoben werden. (Bild: Iscar)

Hochfeines Aerosol mit Schmierpartikeln im Bereich von 0,1 µm stellt ein Aerosol-Aggregat her und passt die Mischung dem jeweiligen Bearbeitungsprozess an. Die Aerosol-Trockenschmierung senkt so die Fertigungskosten um bis zu 60% und ist umweltschonender als herkömmliche Schmiersysteme.

Nass- und Minimalmengenschmierung (MMS) oder Trockenbearbeitung – in der Zerspanungsindustrie gibt es verschiedene Wege, die Wärme an der Schneide zu reduzieren. Einen anderen Weg geht Rother Technologie mit der Aerosol-Trockenschmierung ATS. Im Vordergrund steht die Temperaturvermeidung statt deren Reduzierung.

Aerosol mit Schmierpartikeln im Mikrobereich an Prozess angepasst

Herzstück dieser Schmiertechnik ist das Aggregat Aerosol Master. Es stellt hochfeines Aerosol mit Schmierpartikeln im Mikrobereich her und passt die Mischung an den jeweiligen Bearbeitungsprozess an. ATS senkt die Fertigungskosten und ist umweltschonender als bisherige Schmiersysteme.

Die Aerosol-Trockenschmierung setzt an, wo heutige MMS-Systeme aufhören. Bekannte Einschränkungen der Minimalmengenschmierung wie Entmischung, Dosierung, Regelung, Leitungslänge, kleine Werkzeuge mit Kühlkanaldurchmesser < 0,5 mm sind Vergangenheit. Durchschnittsverbräuche von etwa 3 bis 25 ml Öl pro Stunde gewährleisten nun einen trockenen Prozess. So kann der Anwender die volle Leistung von Werkzeug und Maschine auch bei schwierigen Applikationen wirtschaftlich, umweltschonend und prozesssicher ausreizen.

Reibwerte zwischen Werkzeug, Schneide und Werkstoff enorm reduziert

Durch die neue Mikromolekularstruktur des Aerosols wird eine enorme Reibwertreduktion zwischen Werkzeug, Schneide und Werkstoff erzielt, sodass Wärme und damit Werkzeugverschleiß in prozesskritischen Ausmaßen erst gar nicht entstehen. Werden dann die Prozessparameter gesteigert, kann mit einer bedarfsorientierten Aerosolkühlung das thermisch am meisten belastete Werkzeug individuell gekühlt werden. Dadurch können Leistungsparameter der Werkzeuge weiter nach oben geschoben werden – die Voraussetzung für höhere Produktivität.

Mit der Aerosol-Trockenschmierung ATS schickt sich Rother an, Zerspanern der unterschiedlichsten Branchen neue Wege zu mehr Produktivität, Umweltschutz und Kosteneffizienz ihrer Zerspanprozesse zu erschließen. Schlüssel dazu sind Schmierpartikel auf dem Weg zur Nanotechnik, die im Bereich von 0,1 µm liegen. Sie werden optimal dosiert und bei Bedarf auch als Kalt-Aerosol mit bis zu -40 °C an den jeweiligen Bearbeitungsprozess angepasst.

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