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Vertikaldrehmaschine

Mit der vertikalen Pick-up-Drehmaschine zu einer flexibleren Bearbeitung

| Autor / Redakteur: Markus Isgro / Victoria Sonnenberg

Wechselspannung im Praxisbeispiel: Links sieht man die abwechselnde Beladung mit einem Rohteil für die OP 10 und einem gewendeten Teil nach der OP 10 für die Bearbeitung mit OP 20. Rechts auf dem Schlepprahmen sieht man ein bearbeitetes Teil nach OP 10 und dahinter ein fertig bearbeitetes Teil nach OP 20. Die perfekte Zugänglichkeit des Schlepprahmens ermöglicht die leichte Beladung und Entladung.
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Wechselspannung im Praxisbeispiel: Links sieht man die abwechselnde Beladung mit einem Rohteil für die OP 10 und einem gewendeten Teil nach der OP 10 für die Bearbeitung mit OP 20. Rechts auf dem Schlepprahmen sieht man ein bearbeitetes Teil nach OP 10 und dahinter ein fertig bearbeitetes Teil nach OP 20. Die perfekte Zugänglichkeit des Schlepprahmens ermöglicht die leichte Beladung und Entladung. (Bild: Emag)

Da bei vielen Unternehmen der Bereich der Lohnfertigung zunimmt, müssen die Fertigungslösungen effizienter und flexibler werden. Die Umstellung von einer handbeladenen Horizontaldrehmaschine zu einer vertikalen Pick-up-Drehmaschine ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung.

Von Montagearbeiten über Schlosserei und Stahlbau bis hin zum Sondermaschinenbau und der Fertigung von Präzisionsteilen bietet die WKT Technische Produkte GmbH Lösungen sowohl für den Privatmann als auch für Industrieunternehmen. Da vor allem die Teilefertigung für Unternehmen aus dem Maschinenbau und der Energieerzeugung immer wichtiger für das vielseitige und moderne Unternehmen wird, entschloss man sich, in eine vertikale Pick-up-Drehmaschine von Emag zu investieren. Die Umstellung von einer handbeladenen Horizontaldrehmaschine, wie man sie in kleineren Unternehmen häufig findet, auf die hochautomatisierte Vertikaldrehmaschine bedurfte zwar einer kurzen Umgewöhnung, führte aber letztendlich zu einem deutlichen Produktivitätsschub.

Die Idee, von der handbeladenen Horizontaldrehmaschine zu einer vertikalen Pick-up-Drehmaschine von Emag zu wechseln, kam dem technischen Leiter bei WKT, Patrick Schäfer, während eines Besuchs bei einem Kunden. Dort waren mehrere VL-Maschinen von Emag im Einsatz und Schäfer erkannte gleich die Möglichkeiten, die sich aus dem vertikalen Pick-up-Prinzip der Maschinen ergeben. „Da der Bereich der Lohnfertigung in unserem Unternehmen immer stärker wächst, stellte sich auch bei uns die Frage nach einer effizienten und flexiblen Fertigungslösung“, erklärt Schäfer. „Wir fertigen von der Losgröße 10 bis 3000 und haben Teile mit einem Durchmesser von 130 bis 360 mm. Da ist es gar nicht so einfach, eine Maschine zu finden, die dieses Spektrum komplett abdeckt.“

Fündig wurde man schließlich bei Emag in Form der vertikalen Pick-up-Drehmaschine VL 8. Die VL 8 ist für Futterteile bis 400 mm Durchmesser ausgelegt und mit einer Arbeitsspindel ausgestattet, die jederzeit ausreichend Power für die Zerspanung bietet.

Integrierte Automationslösung als überzeugendes Argument

Die VL 8 gehört zu den modularen Maschinen und verfügt serienmäßig über interessante Ausstattungsmerkmale. „Was uns wirklich von der VL 8 überzeugt hat, war neben der hohen Flexibilität bei den zu bearbeitenden Teilen die integrierte Automation, die uns in unserer Fertigung und unseren Mitarbeitern viele Vorteile bringt“, führt Schäfer aus.

Die vertikale Pick-up-Automation ist eine ureigene Erfindung von Emag und begründet den großen Erfolg des schwäbischen Maschinenbauers. Jede Maschine der VL-Baureihe ist mit einem Teilespeicher in Form einer O-Automation mit Schlepprahmen und einer sich selbst beladenden Arbeitsspindel ausgestattet. „Diese integrierte Automationslösung war ein sehr überzeugendes Argument für die Investition in diese Maschine. Die Automation lässt sich ebenso leicht an die unterschiedlichen Teile anpassen wie das Spannsystem der Arbeitsspindel. Je nach Teilegröße wechseln wir die Schlepprahmen der O-Automation und die Spannung aus, das geht sehr schnell und einfach, da alle Elemente sehr gut zugänglich sind“, erklärt Schäfer. „Die gute Ergonomie kommt auch unseren Mitarbeitern zugute. Schwere Teile müssen nicht mühevoll von Hand gespannt werden, sondern werden lediglich mit einem Kran auf das Förderband abgelegt und nach der Bearbeitung ebenso leicht wieder vom Band entnommen.“

Doch nicht nur ergonomisch werden die Mitarbeiter durch den hoch automatisierten Betrieb der Maschine entlastet, auch in puncto Produktivität bringt die Pick-up-Automation deutliche Vorteile. „Wir haben immer wieder Teile mit längeren Taktzeiten. Hier läuft die Maschine nach der Beladung des Teilespeichers für einige Zeit komplett autonom und unser Mitarbeiter kann sich anderen Aufgaben widmen. Diese Möglichkeit hatten wir bei den handbeladenen Horizontaldrehmaschinen nicht. Hier war der Mitarbeiter den ganzen Tag komplett gebunden“, erläutert der technische Leiter.

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