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Prozessoptimierung in KMU

Mit Smart-Data-Analysen den Anschluss behalten

| Autor / Redakteur: Andreas Meier / Reinhold Schäfer

Externe Hilfestellung ist nicht (mehr) weit

Mittlerweile gibt es bundesweit viele Anlaufstellen, bei denen sich Firmen beraten lassen können. Initiativen, Förderprogramme oder Kompetenzzentren in den einzelnen Ländern wollen, sollen und können den ansässigen Unternehmen Standortvorteile auch beim Einsatz von Industrie-4.0-Techniken bieten. KMU aus Baden-Württemberg, die sich für den Einsatz von Smart-Data-Technologien interessieren, erhalten beim Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) Unterstützung. Unter Federführung der Stuttgarter Sicos BW und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bietet das SDSC-BW eine neutrale und unabhängige Smart-Data-Beratung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das baden-württembergische Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Anhand einer kostenlosen Potenzialanalyse beurteilt das SDSC-BW, ob sich die Aufbereitung, Analyse und Auswertung vorhandener Daten lohnt. Fällt diese Analyse positiv aus, beraten die Experten hinsichtlich weiterer konkreter Schritte zur Projektrealisation und stehen als Begleiter für die Umsetzung eines tiefer gehenden Projektes zur Verfügung.

Die nachfolgenden Projektbeispiele zeigen, wie und mit welchem Resultat das SDSC-BW mittelständische Unternehmen mithilfe dieser Potenzialanalyse zur Seite stand.

Das erste Projektbeispiel zeigt, wie das Unternehmen Rolf Benz dem Verschnitt ans Leder gegangen ist. Um eine konstant hohe Qualität der Möbel zu gewährleisten, nutzt die Möbelmanufaktur Rolf Benz in Nagold (430 Mitarbeiter) moderne Produktionsverfahren. Allein die Schnittoptimierung von Naturleder ist ein hoch ausgefeilter Prozess, denn jedes Prozent Verschnitt weniger ist für das Unternehmen ein relevanter Wettbewerbsvorteil. Die Aufgabe des SDSC-BW war es, mithilfe maschineller Lernmethoden Ansätze für Prozessverbesserungen zu finden.

In der vierwöchigen Potenzialanalyse untersuchte das SDSC-BW alle im Zeitraum von acht Monaten angefallenen Produktionsdaten. Um Möglichkeiten für eine Verschnittverringerung zu identifizieren, konzentrierte sich die Erstanalyse darauf, externe und systematische Einflussfaktoren zu identifizieren und bekannte zu bestätigen. Das Resultat: Auf Basis von Smart-Data-Methoden entwickelte das Expertenteam einen Ansatz, der eine automatisierte Aufstellung und Überprüfung von Hypothesen (unter Einbeziehung weiterer Daten) ermöglicht. Dieser Smart-Data-Ansatz kann mit einer Schnittsimulation kombiniert werden. Durch die enge Kopplung von Smart Data Analytics, Optimierung und Simulation hat Rolf Benz nun die Möglichkeit, dieses Potenzial in die Produktion einzubringen und den Standort weiter zu stärken.

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