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MM-Index

MM-Index-Check 10/2017: Warten auf die FED

| Autor / Redakteur: Martin Merkel / Robert Horn

Das Titelbild des MM MaschinenMarkt 12/2017 zeigt den MM-Index der KW 10.
Das Titelbild des MM MaschinenMarkt 12/2017 zeigt den MM-Index der KW 10. (Bild: MM MaschinenMarkt)

Viele politische Kursentscheidungen werfen in der zweiten Märzwoche ihren Schatten voraus. Noch ist unklar, wie die Wahl in den Niederlanden die Kurse beeinflussen wird und ob die US-Notenbank wirklich den Leitzins anheben wird. Das Niveau des MM-Index sinkt in dieser Woche deutlich, zeitweise auf0,50 Punkte.

Für die Berechnung des MM-Index werden insgesamt 13 Parameter, die die Lage des Maschinenmarktes beeinflussen, je nach Relevanz für die Branche gewichtet. Die Kurve des MM-Index liegt immer zwischen 0 und 1. Seinen Höchstwert 2017 mit 0,60 Punkten erreichte der MM-Index am 17.1. Der bisherige Tiefststand lag bei 0,44 Punkten (03.12.2015), der Höchststand bei 0,60 Punkten (19.1., 23.2. und 22.8.2016).

Eurokurs gewinnt weiter

Der Euro konnte in KW 10 an die Gewinne der Vorwoche anknüpfen. Zwar belastet die Unsicherheit um den Wahlausgang in den Niederlanden als erstes Signal eines möglichen Rechtsrucks in Europa die Kurse. Gleichzeitig wird die europäische Leitwährung durch sehr stabile Inflationsdaten gestützt (EUR/USD + 0,5 %).

Insbesondere zum Rubel (+ 1,6 %) und zum japanischen Yen (+ 1,2 %) konnte der Euro an Boden gewinnen. Trotz der Schwäche an den asiatischen Börsen aufgrund der Sorge um die politischen Beziehungen zwischen den USA und China konnte sich der Yuan gut gegenüber dem Euro behaupten, er verbilligte sich nur um 0,6 %.

Die USA bunkern wieder mehr Öl

Der Ölpreis notierte am Freitag bei 51,37 USD/Barrel, das sind knapp 8 % unter dem Schluss der KW 09. Zum einen belastet die Unsicherheit über eine Verlängerung des OPEC-Abkommens die Preise, als wesentlicher Faktor für den Einbruch in KW 10 wird aber die Nachricht über deutlich steigende Rohölbestände in den USA angesehen. Der Anstieg um 11,6 Mio. Barrel resultiert zum einen aus einer höheren Rohölförderung, zum anderen aber auch aus deutlich höheren US-Importen.

Bei den übrigen Rohstoffen ist insbesondere Nickel hervorzuheben, welches sich zur Vorwoche um 10 % verbilligte. Berichte über eine neue Mine in Westaustralien belasten hier den Kurs.

Das passiert in dieser Woche

Größere Bewegung in die Devisenmärkte könnte der Leizinsentscheid der US-amerikanischen Notenbank FED bringen. Viele Marktteilnehmer rechnen am 15. März mit einem zweiten Zinsschritt in den USA. Spannend wird dabei, wie sich ein höheres Zinsniveau auf andere Staaten auswirkt.

* Martin Merkel ist Senior Consultant bei unserem Index-Partner, der Struktur Management Partner GmbH aus Köln

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