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MM-Index

MM-Index-Check 15/2017: Rohstoffpreise sinken

| Autor / Redakteur: Tim Schneider / Robert Horn

Der MM-Index der KW 15 ist auf dem Titelbild des MM MaschinenMarkt 17/2017 zu sehen.
Der MM-Index der KW 15 ist auf dem Titelbild des MM MaschinenMarkt 17/2017 zu sehen. (Bild: MM MaschinenMarkt)

Der MM-Index steigt behäbig in die zweite Aprilwoche ein. Erst zur Wochenmitte erreicht er den Höchststand von 0,57 Punkten, kann das Niveau aber nicht halten. Die Stimmung im Maschinenbau bleibt auch in KW 15 auf sehr gutem Niveau. Sinkende Rohstoffpreise, darunter Eisenerz mit - 5,1 %, sind in KW 15 ein gewichtiger Grund dafür.

Für die Berechnung des MM-Index werden insgesamt 13 Parameter, die die Lage des Maschinenmarktes beeinflussen, je nach Relevanz für die Branche gewichtet. Die Kurve des MM-Index liegt immer zwischen 0 und 1. Seinen Höchstwert 2017 mit 0,60 Punkten erreichte der MM-Index am 17.1. Der bisherige Tiefststand lag bei 0,44 Punkten (03.12.2015), der Höchststand bei 0,60 Punkten (19.1., 23.2. und 22.8.2016).

Euro verliert leicht

In der zurückliegenden Woche fand zum US-Dollar (+ 0,2 %) und chinesischen Renminbi (0,0%) kaum Veränderung statt. Gegenüber dem Rubel verlor der Euro leicht um 1,3 %, gegenüber dem japanischen Yen verlor der Euro 2,2 %.

Rohstoffpreise purzeln

Nach dem starken Preisanstieg des Ölpreises in der Vorwoche stieg der Ölpreis in KW 15 nur moderat um 0,7 % auf 55,61 US-Dollar pro Barell. Aktuell scheint eine Mehrheit der erdölproduzierenden Länder eine Verlängerung der Förderbremse zu unterstützen. Diese gilt noch bis Ende Juni 2017. Die Opec berät am 25. Mai über eine Verlängerung.

Eisenerz verlor auch in KW 15 erneut stark und notiert aktuell bei 73,02 US-Dollar, - 5,1 % unter dem Niveau der Vorwoche. Damit setzt sich die erwartete Preiskorrektur fort. Eisenerz notiert damit wieder auf dem Niveau des Jahresbeginns.

Auch die anderen analysierten Rohstoffe verloren in der letzten Woche. Dabei verlor Nickel mit 4,2 % am meisten. Gefolgt von Zinn (- 3,3 %), Alu (- 2,7 %), Kupfer (- 2,4 %) und Zink (- 2,0 %).

Transporte werden teurer

Die Frachtpreise setzten ihren Preisanstieg fort und notieren aktuell bei 514 Punkten. Der tiefe Fall der Frachtpreise scheint damit endgültig zu Ende.

* Tim Schneider ist Senior Consultant bei unserem Index-Partner, der Struktur Management Partner GmbH aus Köln

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