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MM-Index

MM-Index-Check 30/2017: Preisanstieg im Hochsommer

| Redakteur: Robert Horn

Der MM-Index auf dem Cover des MM MaschinenMarkt 32/33 2017.
Der MM-Index auf dem Cover des MM MaschinenMarkt 32/33 2017. (Bild: MM MaschinenMarkt)

Kennzeichnend für die KW 30 ist ein Anstieg nahezu aller Rohstoffpreise. Mit Ausnahme von Stahl und Aluminium legen alle Rohstoffe teilweise deutlich zu. Der MM-Index reagiert darauf mit leichten Verlusten zur Wochenmitte, bleibt aber weiterhin deutlich im positiven Bereich.

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Der Euro bleibt stark

Der Euro hat seinen Höhenflug gegenüber dem US-Dollar in der vergangenen Woche mit + 0,8 % fortgesetzt und notiert aktuell bei 1,1751 US-Dollar. Auch gegenüber den anderen Vergleichswährungen im MM-Index konnte der Euro in KW 30 erneut leicht zulegen. Dies ist insofern beachtlich, da die Wirtschaft in der Eurozone zwar weiterhin gut läuft, jedoch nicht deutlich über den Erwartungen.

In Anbetracht der beträchtlichen geopolitischen Unsicherheiten rund um die wirtschaftliche Entwicklung in den Volkswirtschaften der Vergleichswährungen scheint die Eurozone aber wohl noch relativ sicher.

Anstieg nahezu aller Rohstoffpreise

Der Ölpreis für ein Barrel der Sorte Brent zog in der zurückliegenden Woche um 8,6 % stark an und notiert aktuell bei 52,19 Dollar.

Mit der Ausnahmen von Stahl (- 2,6 %) und Aluminium (- 0,4 %), legten alle Rohstoffe des MM-Index in der zurückliegenden Woche zu. Den stärksten Anstieg gab es beim Nickel (+ 7,2 %), welches aktuell wieder über 10.000 US-Dollar je Tonne notiert. Ebenso gab es einen starken Preisanstieg beim Kupfer (+ 5,4 %). Die Zugewinne bei Zinn (+ 1,4 %), Eisenerz (+ 1,0 %) und Zink (+ 0,7 %) waren moderat.

Harpex klettert wieder

-In der zurückliegenden Periode zog der Harpex-Frachtpreisindex wieder stark an und notiert aktuell bei 470 Punkten. Dies liegt unter anderem an einer Erhöhung der Frachtpreise im Transpazifikverkehr seit Anfang Juli.

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