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MM-Index

MM-Index-Check KW 24/2016: Die Brexit-Entscheidung naht

| Redakteur: Florian Stocker

Die Titelseite der Ausgabe 26 zeigt den MM-Index aus KW 24.
Bildergalerie: 1 Bild
Die Titelseite der Ausgabe 26 zeigt den MM-Index aus KW 24. (Bild: MM MaschinenMarkt)

Die Botschaft der vergangenen Woche: Cool bleiben. Während die Märkte angesichts des Brexit-Referendums noch immer in Unruhe verharren, lässt sich der MM-Index die Aufregung nicht anmerken. Das Branchenbarometer nahm in KW 24 eine positive Entwicklung und machte im Vergleich zur Vorwoche 0,06 Punkte gut.

Für die Berechnung des MM-Index werden insgesamt 13 Parameter, die die Lage des Maschinenmarktes beeinflussen, je nach Relevanz für die Branche gewichtet. Die Kurve des MM-Index liegt immer zwischen 0 und 1. In 2015 lag der bisherige Tiefststand bei 0,44 Punkten (03.12.2015), der bisherige Höchststand bei 0,60 (19.1. und 23.2.2016).

Situation bleibt angespannt

Die Meinungsbilder zu dem möglichen Brexit beeinflussen weiterhin den Devisenmarkt. In KW 24 rückte die Sorge um einen Brexit zwar aufgrund aktualisierter Umfrageergebnise in den Hintergrund, bis zur Wahl am 23.6. bleibe aber die Situation angespannt, so Analysten.

Der Euro bleibt auf dem Niveau der KW 23 und schließt am 17.6. mit 1,13 EUR pro USD ab, wobei hierbei der zunehmende Druck auf den USD wesentlicher Indikator war. Der japanische Yen nahm deutlich zu und erreicht den höchtsten Stand seit August 2014. In Folge schloss der Kurs bei 117,51 EUR pro JPY. Der chinesische Renminbi liegt bei 7,43 EUR pro CNY (+0,7% gegenüber KW23), der Rubel bei 73,0 EUR pro RUB (-0,5% gegenüber KW23).

Leichter Dämpfer für den Ölpreis

Der Ölpreis erhält in KW 24 einen leichten Dämpfer und schließt am 16.06. mit 47.76 USD pro Barrel (Brent). Am Freitag wurde der Kurs durch den schwächeren Dollar gestützt.

Stahl geht durch die Decke

Der Stahlpreis (Buyer) des LME Indexes steigt in KW24 von 225 Dollar/t auf 300 Dollar/t und erreicht damit sein neues Maximum seit Ende Februar 2015.

Die Entwicklung der restlichen Industriemetalle setzt sich bis auf zwei Ausnahmen weiter fort. Aluminium (+1,2%), Nickel (+1,1%), Zinn (+0,2%) und Kupfer (+0,4%) legten leicht zu. Zink verlor deutlich (-4,6%), bleibt jedoch bei einem Kurs von 1.980,5 USD / t auf hohem Niveau. Auch Eisenerz sinkt leicht und erreicht einen Wert von 50,55 USD/t (-0,6%).

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