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MM-Index

MM-Index-Check KW 09/2016: Eine positive Woche

| Autor: Robert Horn

Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 11/2016 zeigt den Index aus KW 9.
Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 11/2016 zeigt den Index aus KW 9. (Bild: MM)

In der KW 9 hält sich der MM-Index konstant über der 0,50-Punkte-Marke und klettert zum Wochenende sogar auf sehr gute 0,58 Punkte. Zwar ziehen die Rohstoffpreise wieder an, aber positive Entwicklungen auf dem Aktienmarkt, ein stabiler Euro und weiterhin niedrige Zinssätze sorgen für positive Stimmung im Maschinenbau.

Für die Berechnung des MM-Index werden insgesamt 13 Parameter, die die Lage des Maschinenmarktes beeinflussen, je nach Relevanz für die Branche gewichtet. Die Kurve des MM-Index liegt immer zwischen 0 und 1. In 2015 lag der bisherige Tiefststand bei 0,44 Punkten (03.12.2015), der bisherige Höchststand bei 0,60 (19.1. und 23.2.2016).

Der Euro hält sich

Der Euro bleibt in der KW 9 gegenüber US-Dollar, japanischem Yen und chinesischem Yuan nahezu unverändert (+ 0,7 %, + 0,8 % und + 0,4 %). Der Rubel konnte von steigenden Ölpreisen profitieren und gewinnt 4,5 % gegenüber dem Euro dazu.

In den USA wurde der starke Beschäftigungsaufbau im vergangenen Monat von der Entwicklung der Stundenlöhne überschattet. Die Löhne sind dabei erstmals seit einem Jahr gesunken. Diese Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass neue Zinsanhebungen in den USA vorerst nicht stattfinden werden.

Auf Grund der schwachen Inflationsrate in der Euro-Zone könnte die EZB nächste Woche weitere Maßnahmen ergreifen. Möglich wäre eine Senkung des Einlagezinses auf - 0,4 %.

Rohstoffpreise ziehen an

Die Rohstoffpreise steigen in KW 9 stark an: Preise für Kupfer, Zink und Zinn steigen durchschnittlich um 5-6 %, Nickel verteuert sich sogar um knapp 10 %.

Auch der Ölpreis setzt seine Erholung fort (+9,5 %) und notiert am Freitag Abend bei fast 39 US-Dollar pro Barrel. Wie nachhaltig der Anstieg der Rohstoffpreise sein wird, ist angesichts der ständig negativen Wirtschaftsdaten aus China und dem Angebotsüberschuss von Öl schwer abzusehen. Allerdings erwartet die internationale Energieagentur IEA einen drastischen Anstieg der Ölpreise in etwa fünf Jahren. Grund dafür sei der derzeitige Verzicht auf Investitionen, die im Jahr 2015 um 24 % gefallen seien und noch weiter abnehmen würden.

Positive Meldungen aus den USA

Im Zuge guter US- Arbeitsmarktdaten konnten die Aktienmärkte ebenfalls ein Plus im Vergleich zur Vorwoche verbuchen. Der betrachtete Aktienindex Prime stieg um knapp 5 % und beeinflusste damit den MM-Index zu positiven Ausschlägen (3. März) Insgesamt wurden die Verluste von Anfang Februar an den weltweiten Börsen langsam aufgeholt. Der DAX ist mittlerweile ebenfalls wieder stark gestiegen und damit knapp 1000 Punkte über dem Jahrestiefststand von circa 8700 Punkten.

* Florian Förschler ist Consultant bei Struktur Management Partner, einem der drei MM-Index-Partner.

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