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MM-Index

MM-Index-Check KW 11/2016: Es wird wieder teurer

| Autor: Robert Horn

Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 13/2016 zeigt den Index aus KW 11.
Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 13/2016 zeigt den Index aus KW 11. (Bild: MM)

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Ein Anstieg der Rohstoffpreise – darunter Kupfer mit einem Viermmonatshoch – beeinflusst den MM-Index in der KW 11 negativ. Insgesamt hält sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau allerdings positiv über der 0,50-Punkte-Marke.

Für die Berechnung des MM-Index werden insgesamt 13 Parameter, die die Lage des Maschinenmarktes beeinflussen, je nach Relevanz für die Branche gewichtet. Die Kurve des MM-Index liegt immer zwischen 0 und 1. In 2015 lag der bisherige Tiefststand bei 0,44 Punkten (03.12.2015), der bisherige Höchststand bei 0,60 (19.1. und 23.2.2016).

Ein starker Euro

Der Euro kann in der KW 11 gegenüber dem US- Dollar um + 1 % zulegen und steigt auf knapp 1,13 EUR/USD. Gerüchte über eine langsamere Anhebung des amerikanischen Leitzinses sorgen für einen Anstieg des Währungspaars. Der Euro gewinnt auch gegenüber dem chinesischen Yuan (+0,7 %), verliert jedoch gegenüber japanischem Yen und Rubel jeweils - 1,1 %.

Rohstoffpreise ziehen moderat an

Der Preisanstieg bei Erdöl setzt sich auch in KW 11 fort. Der Preis von Brent-Öl endete am Freitag bei 41,42 USD pro Barrel (ein Plus von 2,5 % zur Vorwoche). Seit Erreichen von Zwölfjahrestiefs im Bereich von 26/27 US-Dollar je Barrel haben sich die Ölpreise damit wieder um mehr als 50 % erholt. Jedoch sind die Preise noch weit entfernt von den Spitzenwerten von 115 USD/Barrel von Mitte 2014. Für viele Unternehmen ist das ein Segen – Experten erwarten jedoch einen massiven Anstieg der Preise in spätestens fünf Jahren.

Die Industrierohstoffe Eisenerz, Kupfer, Zink und Zinn verbuchen Kursgewinne (+0,4 %, +2,0 %, +2,3 %, +0,5 %), wohingegen die Preise für Nickel und Aluminium um -1,2 % beziehungsweise. -2,7 % nachgeben. Kupfer steigt dabei auf ein Viermonatshoch, ein Wert, der die Stimmung des MM-Index am Ende der KW 11 negativ beeinflusst.

Unterstützung erhalten die Preise auch durch Aussagen des chinesischen Premierministers Li Keqiang, der eine „harte Landung“ der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft trotz der Reformbemühungen nicht ausschließe.

Entspannte Lage auf den Aktienmärkten

Der Aktienindex Prime steigt am Freitag auf ein Dreimonatshoch von knapp 5.000 Punkten an. Seit den Kursverfällen zu Beginn des Jahres, hat sich die Lage an den weltweiten Finanzmärkten weiter entspannt.

* * Florian Förschler ist Consultant bei Struktur Management Partner, einem der drei MM-Index-Partner.

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